E-Mail Probleme – UPDATE

Auf Grund eines technischen Problems hatten wir eine Zeit lang keinen Zugriff auf den Blog und unsere E-Mail Adresse .

Der Zugriff auf die riseup e-Mail Adresse fehlt weiterhin. Falls ihr versucht habt uns zu erreichen, entschuldigt die Stille wir konnten eure Mail nicht lesen.

Um uns zu erreichen benutzt bitte ab sofort diese neue systemli e-Mail Adresse  : interkiezionale@systemli.org  und den Schlüssel mit der Keyid 0xB6751F28E7462919 und dem Fingerprint 6EB5 3280 6F59 EA86 4070 645C B675 1F28 E746 2919

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Fahrraddemo 12.9. – Eure Sicherheit ist unser Albtraum

12.9, 17Uhr, Alexanderplatz, Neptunbrunnen

 

Eure Sicherheit ist unser Albtraum – Fahrrad Demo

Gefahrengebiete? – Oder ortsbezogene Kriminalisierung?

Danger zones or location-based criminalization ?

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ONCE AGAIN – Aufruf zur Tag X Demo vom Køpi Wagenplatz

Schon wieder wurde ein Freiraum in unserer Stadt durch einen Räumungstitel angegriffen.

Und schon wieder können wir der kapitalistischen Theateraufführung der üblichen berliner Politiker:innen und den skrupellosen Baufirmen und Eigentumsgesellschaften zuschauen, die in ihrer bourgeoisen Logik versuchen den Køpi Wagenplatz verschwinden zu lassen.

Das ganze Projekt Køpi ist seit Jahrzehnten ein Symbol für gelebtes DIY, Subkultur und Selbstorganisation und das weit über Berlin hinaus. In den über 30 Jahren hat die Köpi unzähligen Menschen einen alternativen, kollektiven und unkommerziellen Raum geboten in dem viele von Ihnen auch Zuhause waren.

Die Køpi war lange Zeit und immer wieder bedroht, hat es aber immer geschafft, gemeinsam mit der solidarischen Unterstützung vieler Menschen den Investoren, Politikern und Medien eines klar zu machen: Køpi bleibt Risikokapital! Diesmal wird der Angriff auf die Køpi mit der Drohung, den Køpi Wagenplatz zu räumen, konkretisiert. Seit dem 10. Juni erlaubt der Gerichtsbeschluss den Eigentümern, das Gebiet zu räumen und Dutzende von Menschen auf die Straße zu setzen, ihre Infrastruktur, ihre Häuser und ihre kollektive, selbstorganisierte Lebensweise zu zerstören.

Die politischen Parteien, die Immobilienfirmen, die Baufirmen, die Gerichte… all diese öffentlichen und privaten Körperschaften und Institutionen haben nur ein Ziel: so viel Geld und Macht wie möglich zu machen und dies nur unter sich zu verteilen.

Politische und wirtschaftliche Interessen in dieser Stadt sind nun offensichtlich miteinander verbunden und Berlin ist nun der Boden für ein größeres, unaufhaltsames Projekt geworden, das über die einzelnen Zwangsräumungen der letzten Monate hinausgeht: die Entwicklung einer Smart City, ganz in den Händen der Gentrifizierung, konzipiert für Start-ups des tertiären Sektors, die eine neue europäische Hauptstadt gefunden haben, um sie auszubeuten.

Wir verstehen diesen Prozess der Gentrifizierung als ein weiteres Megaprojekt, das perfekt mit der Entwicklung des Ausbeutung der heutigen kapitalistischen Gesellschaft übereinstimmt, die alle Ressourcen einer Gegend extrahiert, ein Prozess, der große private Interessen, nationale und internationale, den Staat und die Finanzwelt in ihren verschiedenen Artikulationen einbezieht, um sich die Ressourcen auf den Territorien gegen die Interessen der lokalen Gemeinschaften und der Umwelt, von der sie abhängen, anzueignen und die Art und Weise, wie sich die Gesellschaft selbst organisieren kann, zu verzerren. Das Kapital extrahiert und beutet heute natürliche Ressourcen, Arbeitskraft, Daten und Kulturen aus; es reorganisiert die Logistik der Beziehungen zwischen Menschen, Eigentum und Waren; es beutet durch das Finanzwesen alle Sphären des wirtschaftlichen und sozialen Lebens aus.

Und wieder einmal werden wir unsere Körper auf die Straße bringen, um auf jede Weise dagegen zu kämpfen.

In naher Zukunft werden wir leider einen weiteren Tag X erleben, in einer Reihe, die uns im letzten Jahr dazu gebracht hat, auf die Straße zu gehen, die Straßen zu besetzen, Barrikaden zu bauen und unsere befreiten Räume zu verteidigen.

Und für die Køpi Wagenburg werden wir es noch einmal tun.

Wir werden nicht tatenlos zusehen, wir werden nicht zulassen, dass Power einen weiteren selbstverwalteten Raum schließt, ohne dass unsere Stimmen gehört und unsere Aktionen gesehen werden.

Deshalb bitten wir noch einmal darum, mit uns auf die Straße zu gehen. Wir bitten alle Genossinnen und Genossen, alle, die in über 30 Jahren Geschichte in Køpi waren, alle, die diesem spekulativen Prozess genug sagen wollen, alle, die an diesem Tag einfach ihre Wut ausdrücken wollen.

Wir rufen die ganze Stadt auf, nicht länger tatenlos zuzusehen, aus ihren Häusern zu kommen, in denen wir seit Monaten eingesperrt sind, und zu beginnen, die Dinge zu verändern.

Wir wissen, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich Gehör verschaffen wollen, wir wissen, dass viele Menschen es satt haben, exorbitante Mieten zu zahlen, die Lebenshaltungskosten steigen zu sehen, sich zunehmend gefangen zu fühlen im Griff einer Politik, die uns immer mehr wegnimmt.

Wir wissen, dass die Geschichte dieser Stadt immer ein rebellisches Gesicht hatte, das darum kämpft, zu atmen und sich auszudrücken.

Deshalb laden wir alle ein, den Kampf aufzunehmen.

Noch einmal.



ONCE AGAIN!

Day X demonstration for Køpi Wagenburg*

Once again in the last few months we have received another blow to our liberated spaces in the city: the announced eviction title of the Køpi Wagenburg.

And once again we have witnessed the theatrics between the usual politicians and Berlins unscrupulous contractors, who with their bourgeois processes do not want Køpi Wagenburg to continue to exist.

The broader area of Køpi has been for decades, one of the most famous practical symbols for DIY, counter-culture and self-organization, not only in Berlin but also very much beyond it. During this decades Køpi has hosted hundreds of people that seek alternative, collective and non-commercial space and way to live. Køpi is a center-point of the antagonistic counter-culture of the city, and has hosted over the years multiple events – cultural, political and their overlap – that brought together the radical movement. The reputation of Køpi goes well beyond the city, with many bonds with people all over the world, who are connected with the project.

Køpi has been under threat for long periods and for numerous times, but always, together with solidarians has managed to make clear to investors, politicians and media one thing: Køpi bleibt Risikokapital! This time, the attack against Køpi is materialized with the threat to evict Køpi Wagenburg. Since the 10th of June the court decision allows the ownership to evict the area, and throw dozens of people in the streets, destroy their infrastructure, their homes and their collective, self-organized way of living.

The political parties, real estate companies, construction companies, courts… all these public and private bodies and institutions are dedicated to one goal: making as much money and power as possible and distributing this only among themselves.

Political and economic interests in this city are now evidently connected – if not overlapping – and Berlin has now become the ground for a larger, unstoppable project, which goes beyond the single evictions of recent months: the development of a smart city, totally in the hands of gentrification, designed for start-ups of the tertiary sector, that have found a new European capital to exploit.

We understand this process of Gentrification as yet another mega-project, perfectly in line with the extractivism development of contemporary capitalist society, which extracts all the resources of the territory, a process that involves large private interests, national and foreign, the state and finance in its various articulations to grab the resources on the territories against the interests of local communities and the environment on which they depend, distorting the way society can self-organise. Capital today extracts and exploits natural resources, labour, data and cultures; it reorganises the logistics of relations between people, property and goods; it exploits, through finance, all spheres of economic and social life.

And once again we will put our bodies in the streets fighting in all ways to stop it.

In the near future we will unfortunately witness another Day X, in a series that over the past year has seen us take to the streets, occupy the streets, build barricades and defend our liberated spaces.

And for the Køpi Wagenburg we will do it once again.

We will not stand by, we will not let Power close another self-managed space without making our voices heard and our actions seen.

We therefore ask once again to take to the streets with us. We ask all comrades, all those who in over 30 years of history have been in Køpi, all those who want to say enough to this speculative process, all those who simply want to express their anger that day.

We call on the whole city to stop standing by, to come out of their homes where we have been locked for months and start changing things.

We know that we are not the only ones who want to make ourselves heard, we know that many people are fed up with paying exorbitant rents, seeing the cost of living increase, feeling increasingly trapped in the grip of a policy that takes more and more from us.

We know that the history of this city has always had a rebellious face that struggles to breathe and express itself.

So we invite everyone to start fighting.

Once again.


* Wagenburg (wagon-fortress) is a defensive formation used since ancient times by nomads and wandering peoples with wagon/trailer-parks. The wagons are arranged in circular or square formation, having the same function as the walls of fortresses or castles, in order for the people of the wagonpark to defend themselves against outside threats.

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Interkiezionale Analyse des 16. und 17.06. Solidarität mit der Rigaer94!

Vor fast einem Monat beschlossen wir als Bewegung*, defensive Strategien zu überwinden und unsere Offensivität zu stärken. Als Ergebnis längerer Diskussionen, und es soll angemerkt sein dass diese Diskussionen nur mit anhaltender Organisierung zu Ergebnissen führen, begannen Strukturen mit der Umsetzung einer neuen Strategie gegen Zwangsräumungen und der Fokussierung auf die Zerstörung der „roten Zone“ und gründeten ihre eigene Zone im Nordkiez. Eine Zone, die dieses Mal auf Selbstorganisation und Solidarität basierte. Sie schafften es, die Passivität der „rote Zone“ zu „dekonstruieren“ und schufen kollektive Momente und Erfahrungen.

Nach einem erfolgreichen Mittwoch und einem Kampf auf der Straße, verteidigten die Leute das Haus R94 während der Invasion durch die Bullen, am 17. Juni. Die Menschen kämpften an diesem Tag für Selbstorganisierung und Selbstbestimmung, gegen Privateigentum, Unterdrückung und Ausbeutung, gegen die Stadt der Reichen.

Am gleichen Tag, am Donnerstagabend, fand die von der Interkiezionale organisierte Demo statt. 2000 Menschen versammelten sich in festlicher Atmosphäre und demonstrierten vom Südkiez bis zum Dorfplatz, wo die Rigaer Str. zurückerobert wurde.

Diesmal entschieden wir uns, zu einer Demo aufzurufen, die versuchen sollte, das potentiell belagerte Projekt zu erreichen. Bei der Entscheidung, das bedrohte Projekt zu erreichen, ging es diesmal vor allem darum, unsere Freunde und Genossen zu stärken, die vielleicht im Haus gefangen waren. Aber die Realität übertraf unsere Erwartungen und die Demo konnte ein offenes Haus erreichen und vor dem Projekt abhängen, um den Widerstand unserer Leute und den Rückzug der Bullen, des sogenannten Vermieters und der Hausverwaltung zu feiern. Trotz der verschiedenen Stopps am Anfang, die den dynamischen Start verhinderten, war die Demo zuversichtlich und ermächtigend. Im Südkiez griffen die Menschen die Zivten vom PMS an, was zeigte, dass die vorangegangenen Tage uns Kraft und Stärke gaben, uns motivierten und inspirierten. Als wir das Projekt erreichten, war die Stimmung noch besser. Auf den Dächern, an den Fenstern und vor der Tür standen Menschen aus dem Haus, die die Solidaritätsdemo begrüßten und sich an der anschließenden fröhlichen Kundgebung auf dem Dorfplatz beteiligten. Die hohe Beteiligung an der Demo, aber auch die zahlreichen Solidaritätsaktionen und -bekundungen zeigten, dass sich die Menschen nicht, wie von der Presse behauptet, von radikalen Kämpfen distanzieren, sondern sie aktiv unterstützen, in ihnen Lösungen für unsere Alltagsprobleme und Werkzeuge zum Widerstand gegen die Unterdrückung und Ausbeutung, die wir erleben, erkennen. Offen lassen würden wir die Frage inwiefern die Demo dazu beigetragen hat, dass die Bullen ihren eigentlich für zwei Tage geplanten Einsatz bereits nach dem ersten Tag abgebrochen haben.

Leider war unser Gesa-Support wieder einmal nicht so gut strukturiert, da es an Kapazitäten mangelte. Wir arbeiten an unseren Defiziten und bereiten uns auf die kommenden Räumungsversuche vor.

Als Interkiezionale wurden wir durch die Aktionen unserer Genoss*Innen in der Rigaer Str. bestärkt und motiviert. Apropos kollektive Momente: der Kampf um Rigaer94 hat es geschafft, Menschen zusammenzubringen, Beziehungen zu schaffen, eine Perspektive für unseren Kampf zu geben. Diese Tage haben uns gezeigt, wie wichtig unsere Netzwerke und Infostrukturen sind, wie notwendig einzelne Initiativen sind – wie der spontane Aufruf zur Demonstration am 16. Mai -, wie notwendig jeder Einzelne ist und wie wichtig letztendlich die Solidarität ist. Der Kampf wurde von den Menschen im Haus, den Menschen auf der Straße, all den Menschen, die an Kundgebungen, Demos, Aktionen teilnehmen, geführt. Die Menschen, die während der Angriffe gejubelt haben, die Solidaritätstexte hochgeladen haben, die Demos angemeldet haben. All diese Menschen sind Teil unserer Bewegung, einer Bewegung, die auf gegenseitiger Hilfe und Solidarität beruht, einer Bewegung, die gegen Zwangsräumungen kämpfen kann, die gegen die Stadt der Reichen kämpfen kann. Und wenn wir entschlossen zusammen arbeiten und kämpfen, können wir die Pläne der Bullen und Vermieter zerstören oder zumindest ein Hindernis schaffen, wie es am 17. Juni geschah, als der sogenannte Eigentümer und die Hausverwaltung erfolglos versuchten, die Leute im Haus zu verklagen und dabei völlig versagten, die Kontrolle über die Räume zu übernehmen. Allen Beteiligten war bewusst dass es hier nie um Brandschutz ging, schließlich wurde dieser bereits zweimal ohne nennenswerte Mängel geprüft. Vielmehr kommunizierte Hausverwalter Luschnat offen seine Pläne das Haus für unbewohnbar erklären zu lassen. Diese Haltung weckte bei den Bullen der unteren und mittleren Ränge eine Erwartungshaltung endlich ihre Träume verwirklicht zu sehen. Durch diesen Druck ließ sich Innensenator Geisel in eine Situation drängen in der er nurnoch verlieren konnte. Entweder er verlässt seinen vermeintlich legalistischen Kurs und zieht eine illegale Räumung durch, angesichts der Aufmerksamkeit auf dem Kampf in diesen Tagen des Wahlkampfs eine zweifelhafte Idee. Oder er verheizt seine Schläger in einer sinnlosen Eskalation für eine Brandschutzprüfung für die er auch den alten Bericht von Schmidt hätte kopieren können.

Von nun an liegt es in unseren Händen, diese Strategie zu verbreiten und mehr Leute und mehr Kämpfe in sie einzubeziehen. Indem wir uns darauf konzentrieren, urbane Kämpfe zu verbinden, sollte es unser Ziel sein, als Bewegung größer zu werden und mehr Kämpfe und Themen in unsere Alltagspolitik zu integrieren.

Der Strategie der Tag-X Demo folgend, Motivation, Hoffnung und Optimismus zu gewinnen, stellen die 2 Tage in der Rigaerstr. ein Beispiel für Widerstand, Solidarität, Offensivität dar, ein Moment, der unsere zukünftigen Pläne und Strategien begleiten wird, ein Moment, in dem die Szene zu einer Bewegung wurde.

Der Kampf geht immer noch weiter! Solidarität mit allen bedrohten Projekten!

Interkiezionale-Bündnis

P.S: Da im Reallife diskutieren doch am schönsten ist veranstalten wir eine VV am 25.07. im Mehringhof: Aufruf


*In diesen zwei Tagen arbeiteten Menschen, Gruppen und Strukturen zusammen in Richtung einer Bewegung. Das Reflektieren und das Wollen der Menschen war so ermächtigend, dass wir es für uns als Bewegung bezeichnen würden!

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Kundgebung gegen die Räumungsverhandlung des Køpi Wagenplatz

Zu Hause bedeutet nicht unbedingt vier Wände, und Freiräume kommen manchmal auf Rädern daher.

Der Køpi Wagenplatz ist Synonym für den Versuch eines autonomen und selbstbestimmten Lebens, für eine deutlich sichbare Antwort auf die dominante Kultur des Eigentums, wo Türen der Gemeinschaft, der Nachbarschaft und Solidarität den Zutritt verwehren.

Am 10. Juni wird der Räumungsprozess gegen diesen Teil unserer Infrastruktur stattfinden. Die “legale” Daseinsberechtigung dieses selbstorganisierten Projektes wird, genau wie die zahlreicher anderer Häuser in Berlin, von Leuten bestimmt, die nur eines im Sinn haben: den Interessen des Kapitals, der Hausbesitzer und Immobilienkonzerne zu dienen. Unsere Position ist es, klar zu stellen, dass wir nicht nur jedes bedrohte Projekt verteidigen werden, sondern auch für die Selbstbestimmung unserer Leben stehen. Wir erkennen nicht ihre Institutionen an, aber wir werden da sein, wenn Entscheidungen ohne uns über uns gefällt werden.

Deswegen rufen wir zu einer Demonstration am 10. Juni um 11 Uhr vor dem Gericht in der Turmstraße 91 auf.

Wir wollen Staat und Kapital zeigen, dass wir gegen jede Bedrohung und gegen ihre Institutionen zustammenstehen.

Lasst uns die Straße blockieren und laut sein! Gemeinsam schaffen wir kollektive Momente gegen die uns auferzwungene Realität.

Solidarität ist unsere Waffe!

Für ein selbstorganisiertes Leben, für eine Stadt von unten!

Solidarität mit dem Køpi Wagenplatz!

Interkiezionale

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Kundgebung gegen die Räumungsverhandlung des Køpi Wagenplatz

Zu Hause bedeutet nicht unbedingt vier Wände, und Freiräume kommen manchmal auf Rädern daher.

Der Køpi Wagenplatz ist Synonym für den Versuch eines autonomen und selbstbestimmten Lebens, für eine deutlich sichbare Antwort auf die dominante Kultur des Eigentums, wo Türen der Gemeinschaft, der Nachbarschaft und Solidarität den Zutritt verwehren.

Am 10. Juni wird der Räumungsprozess gegen diesen Teil unserer Infrastruktur stattfinden. Die “legale” Daseinsberechtigung dieses selbstorganisierten Projektes wird, genau wie die zahlreicher anderer Häuser in Berlin, von Leuten bestimmt, die nur eines im Sinn haben: den Interessen des Kapitals, der Hausbesitzer und Immobilienkonzerne zu dienen. Unsere Position ist es, klar zu stellen, dass wir nicht nur jedes bedrohte Projekt verteidigen werden, sondern auch für die Selbstbestimmung unserer Leben stehen. Wir erkennen nicht ihre Institutionen an, aber wir werden da sein, wenn Entscheidungen ohne uns über uns gefällt werden.

Deswegen rufen wir zu einer Demonstration am 10. Juni um 11 Uhr vor dem Gericht in der Turmstraße 91 auf.

Wir wollen Staat und Kapital zeigen, dass wir gegen jede Bedrohung und gegen ihre Institutionen zustammenstehen.

Lasst uns die Straße blockieren und laut sein! Gemeinsam schaffen wir kollektive Momente gegen die uns auferzwungene Realität.

Solidarität ist unsere Waffe!

Für ein selbstorganisiertes Leben, für eine Stadt von unten!

Solidarität mit dem Køpi Wagenplatz!

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Vollversammllung 6.6.2021 14°°

Vollversammlung zu Intensivierung unserer Kämpfe

Sonntag 6.6.2021 – 14°° – Mehringhof

Wir laden euch als Strukturen und Menschen zur Vollversammlung (VV) am 6.6.21 im Mehrinhof ein um einen generellen Reflektionsprozess fortzuführen, über unsere Taktiken in den letzten Monaten zu sprechen und, am wichtigsten, darüber zu sprechen wie wir mit unseren Kämpfen und der konstanten Bedrohung unserer Räume fortfahren wollen.
Diese Orte sind wichtig für unsere Selbstorganisierung, sie sind die Orte an denen wir unsere Solidarität und gegenseitige Hilfe teilen können.
Viele Orte sind auch als Wohnraum von der Gentrifizierung betroffen, die in der gesamten Stadt zur Marginalisierung und Eliminierung vieler Teile der Gesellschaft beiträgt.
Darum wollen wir uns nicht nur auf die Interkiezionale als Struktur fokussieren, sondern viel mehr mit allen Menschen die sich in Bezug zu den emanzipatorischen Kämpfen in der Stadt setzen in einen Austuasch treten.

Hier sind einige Fragen die uns im Blick auf diese VV wichtig erscheinen:

Wie wollen wir unsere Kämpfen weiterführen? Wie in den letzten Monaten zu sehen war, hält die defensive Haltung nicht davon ab unsere Räume zu verlieren. Wollen wir trotzdem so forfahren oder können wir etwas verändern? Haben wir Vorschläge?

Wie kann es sein, dass es so wenig Konvergenz zwischen unseren Kämpfen gibt wo es doch klare ideologische Nähe und Verbundenheit gibt? Wie sollten wir unseren Umgang mit anderen Strukturen ändern? Wie können wir stärkere solidarische Netzwerke zwischen uns knüpfen?

Wollen wir weiter einen Fokus auf besondere Tage (zb. TagX) beibehalten oder eher breiter gegen den allgemeinen Angriff auf unsere Kämpfe mobilisieren?

Gerade sind die R94 und der Køpi Wagenplatz die am akutesten bedrohten Projekte und sehen einer Möglichen Räumung entgegen.Welche Strategie sollten wir ansetzen? Können wir mit der anhaltenden defensiven Dynamik brechen und andere Wege gehen?

Wir schlagen vor nach der VV mit praktischen Übungen und einem Austausch unsere Demokultur zu stärken

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Die Stadt zum Freiraum machen!

Aufruf der Interkiezionalen zur Mietenwahnsinn-Demo am 23.05, 13 Uhr Potsdamer Platz

Es ist Mai 2021 und ein weiterer Freiraum ist bedroht, ein anderer steht kurz vor seinem Räumungsprozess. Es scheint als wolle der Staat das Ende aller emanzipatorischer Strukturen. Ein Staat, welcher die Dreistigkeit hat, mitten in einer Pandemie einen Mietendeckel zu kippen. Der damit erneut den Beweis bringt, dass das Kapitalinteresse für ihn immer die Bedürfnisse der Menschen überwiegen wird, dass Reformen nur erfolgreich sind, wenn sie nichts bringen.

Unserer Kampf für unsere Orte ist nicht alleine einer für unsere Subkultur, Gegenkultur oder unser schönes Leben. Nein er steht für kleine Verwirklichung unserer Ideen, von Gegenseitiger Hilfe, Solidarität und Selbstorganisierung. Unsere Orte stehen für eine Stadt ohne Vermieter*innen, Polizei, Politiker*innen oder jede andere Form von Ausbeuter*innen. Sie stehen für eine kollektive Antwort gegen, die gegenwärtigen Angriffe auf uns, welche aus einer vollkommenen Kommerzialisierung unserer menschlicher Bedürfnise und der vollkommenen Vereinzelung der Menschen herrührt.

Hinter unseren Mauern werden diese Ideen, bedeutungslos, gehen verloren und verschwinden endgültig. Ein erfolgreicher Kampf für unsere Orte und Ideen kann nur gelingen, wenn der Kampf für unsere Projekte ein Kampf gegen jede Räumung, jedes neues Start-Up im Kiez und jede Mietendeckel-Nachforderung ist und wir mit allen kämpfenden Mieter*innen, verdrängte Familien oder Obdachlosen stehen. Freiräume enden nicht an der Mauer zu Außenwelt, hinter denen wir uns von der Gesellschaft verstecken können. Sie sind die Orte aus denen wir in die Gesellschaft intervenieren, neue Kämpfe kennenlernen und das Eigentum an sich angreifen!

Gerade jezt wo der Markt und die staatliche Agenda versucht uns und unsere Projekte von der Stadt zu entfremden, in sie vereinzeln sich entpolitisieren und zeitgleich nach einander geräumt werden, dürfen wir uns nicht hinter unsere Mauern zurück ziehen! Jetzt ist die Zeit Türen zu öffnen und auf die Straße zugehen, in Solidartität mit den unzähligen Kämpfen die in dieser Stadt geführt werden. Wir sind nur dann stark, wenn wir und unsere Projekte mit unseren Nachbar*innenschaften, Genoss*innen, Kiezen   verbunden sind, wo wir uns ständig weiter entwickeln können.

Der Kampf gegen den Mietenwahnsinn und das Mieter*innen strafende Mietendeckel-Urteil ist keiner für Reformen oder staatliche Annerkennung. Es ist ein Kampf für unsere Freiräume und die Kieze in die sie gehören, ein Kampf gegen die Stadt der Reichen, gegen Eigentum und Kapital!
“Lynch the landlords!” (Dead Kennedys)
Freiräume für alle!

Interkiezionale-Treffpunkt: 13:00 Uhr, Historische Ampel Potsdamer-Platz oder beim “Enteignen, Vergesellschaften, Selbstverwalten” Hochtranspi

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Potse Räumung: Vorabenddemo

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Don’t Wait Until It’s Too Late- Internationaler Aufruf zu dezentralen Aktionen für Køpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse.

Ein Angriff auf unsere Strukturen und Ideen

Während der globale Kapitalismus eine Krise in Funktion und Legitimität erlebt, versuchen revanchistische und reaktionäre Staaten, ihre bedrohten Machtpositionen zu stärken, indem sie versuchen, Bereiche des Widerstands gegen ihre Agenda zu beseitigen. Von Anti-Protest- und Pro-Polizei-Gesetzen in Griechenland, Großbritannien und Frankreich bis hin zur Dämonisierung der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung in den Vereinigten Staaten bemühen sich Regierungen weltweit, den Schaden, der ihrer projizierten moralischen Legitimität zugefügt wird, zu begrenzen und jegliche Bedrohung für ihre Allmacht zu beseitigen. Da autonome Räume eine der offensichtlichsten physischen Manifestationen unserer Politik sind, in der emanzipatorische Ideen verwirklicht, in die Praxis umgesetzt und an eine breitere Gesellschaft weitergegeben werden, sind diese Räume zu offensichtlichen Zielen geworden. Gestützt durch die Coronapandemie, die vom zunehmenden Autoritarismus sowohl ablenkt als ihn auch rechtfertigt, gab es im letzten Jahr weltweit Vertreibungswellen, als die Regierungen versuchten, uns Räume wegzunehmen.

In kurzer Zeit sind viele Projekte verloren gegangen, von Koukaki in Athen bis zur Liebig34 in Berlin, während in anderen Ländern die Menschen gezwungen sind, Politik ohne Freiräume zu betreiben oder ständig nach neuen Räumen suchen müssen, ohne dort Wurzeln schlagen zu können. Die Situationen und Strategien mögen variieren, die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, wenn wir unsere Räume behalten, unsere Bewegung entwickeln und für unsere politischen Ideen kämpfen wollen, teilen wir jedoch; die politischen Motive des Staates, unsere Häuser zu räumen oder zu versuchen, unsere Strukturen und damit unsere Ideen abzuschaffen, sind immer noch dieselben. Daher sehen wir es als Notwendigkeit, diese Kämpfe miteinander zu verbinden, um Erfahrungen auszutauschen, zu lernen und uns gegenseitig durch ein internationales solidarisches Netzwerk zu unterstützen, angesichts eines solchen Angriffs, der, obwohl in seinen Merkmalen unterschiedlich, im Kern den selben Zweck und das selbe Ziel haben.

Internationale Solidarität

Wir sehen keine Grenzen in unseren politischen Aktivitäten und Motivationen, insbesondere im Kontext von gegenseitiger Hilfe und Solidarität. Wir suchen daher ein globales Netzwerk, das uns befähigt, unsere autonomen und selbstorganisierten Strukturen am Leben zu erhalten und diese in der Öffentlichkeit präsent machen, wo wir voneinander lernen und gemeinsame Strategien und Taktiken entwickeln können die uns im Kampf für unsere Ideen und Räume unterstützen.
Wir sind uns bewusst, dass dieser Widerstand nicht von individuellen oder von wenigen ausgewählten Orten ausgehen kann, während der Staat versucht, eine breitere Aufteilung der antagonistischen Bewegung auf globaler Ebene zu erreichen. Deshalb sehen wir eine große Bedeutung in der weltweiten Mobilisierung und der Suche nach Gemeinsamkeiten in unseren Kämpfen. Wir stehen gegen jede Form von Unterdrückung oder drohender Zerstörung unserer Kämpfe und Strukturen, die aus unseren politischen Verfahren und Ideen von Null an geschaffen wurden.
Internationale Solidarität ist ein wichtiges Instrument im Kampf, welches strategisch zum Widerstand unserer kollektiven rebellischen Ideen in der Gesellschaft, gegen diese autoritären Regime beitragen kann. Deshalb ist es sozial und politisch wichtig, uns weiterhin international zu vernetzen und mit allen Mitteln gegen das zu kämpfen, was uns und unsere Ideen unterdrücken will.

Internationale Aktionstage 15.05 / 16.05.21

Für zwei Tage rufen wir zu dezentralen Aktionen auf, um einen kollektiven Moment über die Grenzen hinweg zu teilen um einem kraftvollen Kampf auf der Straße zu ermöglichen und die Öffentlichkeit für unsere Politik von unten und Formen der Selbstorganisation wieder zurückzugewinnen. Da der Köpi Wagenplatz kurz vor der Räumung steht, wählen wir ihren internationalen Aufruf für den 15. und 16. Mai, um Gegenangriffe durchzuführen und in die politische Agenda des Staates einzugreifen. Für uns gibt es nie eine legitime Zeit, um uns einen unserer Räume wegzunehmen . Jede Räumung ist ein taktisches Instrument eines Angriffs, das gegen marginalisierte Gruppen und Gemeinschaften, antagonistische Bewegungen und unsere rebellischen Ideen eingesetzt wird. Diese Tage sind nicht nur dazu da um zu reagieren, sondern auch um die Grundlagen des politischen Systems und des Justizwesens anzugreifen, um gemeinsam mehr Raum zu schaffen, um unsere Ideen auf die Straße zu bringen und mit allen Mitteln kreativ zu werden.

Lasst uns für diesen Kampf zusammenkommen und jede Form von Unterdrückung abschaffen, der wir in unserem täglichen Leben, in dieser erstickten Metropole und auch außerhalb davon, ausgesetzt sind!

Demonstration – 15.05.2021 – 20:30 Uhr – Gendarmenmarkt

Kundgebung – 16.05.2021 – ab 13:00 Uhr – vor der Køpi

++++++++++engish version+++++++++++++

Don’t Wait Until It’s Too Late – International Call For Decentralized Actions.
Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

An attack on our structures and ideas

As global capitalism experiences a crisis in function and legitimacy, revanchist and reactionary states attempt to bolster their threatened positions of power by seeking to eliminate areas of resistance to their agenda. From anti protest and pro police laws and proposals in Greece, the UK and France to the demonization of the anarchist and anti-fascist movement in the United States, governments worldwide scrabble to limit the damage done to their projected moral legitimacy and eliminate any threat to their omnipotence. As autonomous spaces are one of the most obvious physical manifestations of our politics, where emancipatory ideas are realized, put into practice and propagated to wider society, these spaces have become obvious targets. Bolstered by the corona pandemic, which both distracts from and justifies increasing authoritarianism, the last year has seen waves of evictions globally as governments attempt to deprive us of spaces from which the movement grows and is able to better organize itself from.
In a short space of time many projects have been lost, from Koukaki in Athens, to Liebig34 in Berlin, while in other countries people are forced to do politics with no spaces, or to continually search for new spaces, unable to establish any roots. While situations and strategies vary, the problems we face in keeping our spaces, developing our movement and fighting for our political ideas are shared; the state’s political motivations for evicting them or trying  to abolish our structures and therefore our ideas are still the same. We therefore see the importance of connecting these struggles in order to share experiences, learn and support each other through an international solidarity based network in the face of such an attack which although varied in characteristics has at its core the same purpose and goals.

International Solidarity

We see no borders in our political activities and motivations, especially in the context of mutual-aid and solidarity. We therefore seek a network of globally connected practice, which will empower us and our struggles in keeping our autonomous and self-organised structures alive and present in the public sphere, where we can learn from each other and develop common strategies and tactics in the fight for our ideas and spaces.
We are aware that this resistance cannot happen individually, or come from a few select places while the state attempts to create a broader division of the antagonistic movement on a global level. This is why we see the importance in mobilizing worldwide and finding common ground in our fights. We stand against any form of oppression or threat of destruction to our struggles and structures, which were created from zero from our political procedures and ideas.
International solidarity is an important tool in the struggle, which can strategically contribute to the resistance of our collective rebellious ideas in society, against these authoritarian regimes. This is why socially and politically it is important to continue connecting internationally and fighting by all means against that which seeks to oppress us and our ideas.

International days of  action 15.05/16.05.21

We call for 2 days of decentralized actions, to share a collective moment accross borders in an empowering fight in the streets, taking back the public sphere for our politics from below and forms of self-organisation.

As Köpi Wagenplatz faces imminent eviction, we choose their international call for the 15th and 16th of May, to counter-attack and intervene in the state’s political agenda. For us there is never a legitimate time to evict a space.  An eviction is a tactical tool of an attack which is used against marginalized groups and communities, the broader antagonistic movement and our rebellious ideas.

These days are not just for reacting, but for attacking the foundations of the political and justice* system, collectively creating more space and bringing our struggles and ideas to the streets, getting creative with any means.

Let’s get together in this struggle and abolish any form of oppresion and repression which we face in our daily life, in this suffocated metropolis and outside of it!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 1 pm – in front of Køpi

 

++++++++++hebrew version++++++++++++++++++++

Don’t Wait Until It’s Too Late- International Call For Decentralized Actions.
Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

ככל שהקפיטליזם העולמי חווה משבר בתפקוד ובלגיטימציה שלו, כך מדינות מיושנות וריאקציונריות מנסות לחזק את עמדות הכוח השבריריות שלהן באמצעות השמדת איזורים ומרחבים של התנגדות לאג’נדה בה הן מחזיקות. מחוקים ותקנות נגד הפגנות ובעד המשטרה במדינות כמו יוון, בריטניה וצרפת עד לדמוניזציה של התנועה האנרכיסטית והאנטי-פשיסטית בארצות הברית, ממשלות בכל רחבי העולם יוצאות מגדרן על מנת להגביל את מידת הנזק שנעשה ללגיטימציה המוסרית שהם מתאמצות להקרין מעצמן ולהכחיד כל איום אפשרי לכוחן הבלתי מוגבל. בהתחשב בכך שמרחבים אוטונומיים הם אחת מהדוגמאות הממשיות הכי ברורות לפוליטיקה שלנו, בה רעיונות חירותניים עולים בשיח, באים לידי ביטוי ומתפשטים בקרב האוכלוסיה, ברור לכולנו מדוע הם נהפכו למטרה לפגיעה. בעידודה של מגיפת הקורונה ברקע – שגם הסיחה את דעתנו מהסמכותנות העולה והגואה וגם הצדיקה אותה – בשנה האחרונה היה ניתן לראות גלים של פינוי מבנים בכל פינה בגלובוס, במאמץ יוצא דופן של ממשלות למנוע מאיתנו מרחבים בהן תנועות של התנגדות יכולות לגדול ולהתארגן בצורה טובה יותר.

בפרק זמן מועט ביותר פרויקטים רבים אבדו וחרבו, מקוקאקי באתונה ועד ליביג 34 בברלין, ובמדינות רבות נאלצים פעילים פוליטיים לקיים את הפעילות שלהם ללא חללי פעולה ו/או לחפש באופן בלתי פוסק חללי פעולה חדשים, ללא כל יכולת לבסס שורשים. בעוד שהסיטואציות עצמן והאסטרטגיות הן מגוונות, הבעיות אשר מוצבות בפנינו בעודנו מנסים לשמור על המרחב שלנו, לפתח את התנועה שלנו ולהילחם על העקרונות שלנו – אחד הן; שהרי, המוטיבציות הפוליטיות של הממסד לפינוי, רמיסה והשמדת המבנים שלנו, וכתוצאה מכך גם הרעיונות שלנו, גם הן אחד. לכן, אנו רואים את החשיבות בחיבור המאבקים הללו על מנת לחלוק חוויות, ללמוד ולתמוך אחד בשני בעת המתקפה המתרחשת עלינו דרך רשת מבוססת סולידריות, אשר בליבה אותן מטרות ותכלית – למרות צורות רבות בה היא באה לידי ביטוי.

-סולידריות בינלאומית-

איננו רואים גבולות מדיניים בפעילויות והדחפים הפוליטיים שלנו, במיוחד בקונטקסט של עזרה הדדית וסולידריות. על כן אנו מבקשים ליצור רשת של פרקטיקה כלל-עולמית, שתחזק אותנו ואת המאמץ שלנו לשמור על דרך הקיום האוטונומית והמאורגנת-עצמאית שלנו חיה וקיימת במרחב הציבורי, שם אנו יכולים ללמוד אחד מהשני ולפתח אסטרטגיות וטקטיקות למלחמתנו למען הערכים והמרחב שלנו.
אנו מודעים לכך שהתנגדות זו אינה יכולה לצמוח באופן אינדיבידואלי, או להגיע מכמה מקומות בודדים, בזמן שהממסד רק מנסה לפצל ולפרק לחלקים כל תנועה של התקוממות. זו הסיבה שבשמה אנו רואים את החשיבות של להניע גלגלים בכל רחבי העולם ולמצוא מכנה משותף למאבק. אנו עומדים בתוקף אל מול כל סוג של דיכוי או איום לצורת הפעולה וההתארגנות שלנו, אותה יצרנו מאפס, כפועל יוצא לדרכנו ואמונותינו הפוליטיות.
סולידריות בינלאומית היא כלי חשוב במאבק זה, שיכול להועיל מאוד ליצירת אסטרטגיה נרחבת של מרד והתנגדות בחברה שלנו כנגד אותם משטרים כוחניים. מסיבה זו אנו רואים חשיבות פוליטית וחברתית רבה ביצירת חיבורים חובקי עולם ומלחמה בכל האמצעים אל מול מי שמבקשים לדכא אותנו ואת הרעיונות שלנו.

-ימי פעולה בינלאומיים: 15/16.5.2021-

אנו קוראים ליומיים של פעילות מבוזרת, בהם נחלוק יחדיו רגע משותף של מאבק מעצים ועיקש ברחובות, באופן חוצה גבולות ויבשות, וניקח חזרה את המרחב הציבורי למען צורת ההתארגנות העממית והעצמאית שלנו.
בעת שהוואגנפלאץ (שכונת קרוואנים) של קופי 137 עומד בפני פינוי מיידי, בחרנו להפיץ הלאה את קריאתם למתקפה נגדית אל מול התממשות מוחשית זו של האג’נדה הפוליטית של המדינה, ב15-16 למאי; בשבילנו, שום זמן הוא לא זמן מתאים לפינוי של דיירים מביתם. פינוי הוא כלי טקטי של תקיפה המשומש באופן בלתי פוסק על מנת לדכא קבוצות וקהילות מוחלשות, תנועות של התנגדות ורעיונות מרדניים. אלו ימים לא רק לריאקציה, אלא גם למתקפה אל מול היסודות עליה בנויה המערכת הפוליטית והמשפטית, בו תוך כדי ניצור באופן קולקטיבי מרחבים חדשים לפעילות ונביא את המאבק והרעיונות שלנו החוצה, בצורה הכי יצירתית ופורה שאפשר.

בואו נעמוד יחדיו במאמץ המשותף הזה לביטול כל צורה של דיכוי ולחץ המופעלים עלינו מדי יום, במטרופולין החנוק הזה ומחוצה לו!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 01:00 pm – in front of Køpi

 

++++++++++catalan version++++++++++++++

No esperis que sigui massa tard
Convocatòria internacional d’accions descentralitzades per Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

Un atac a les nostres estructures i idees
A mesura que el capitalisme global experimenta una crisi de funcionament i legitimitat, els estats revengistes i reaccionaris intenten reforçar les seves amenaçades posicions de poder tractant d’eliminar les àrees de resistència en la seva agenda. Des de les lleis i propostes antiprotesta i propolicials a Grècia, el Regne Unit i França fins a la demonització del moviment anarquista i antifeixista als Estats Units; els governs de tot el món s’esforcen per limitar el mal causat a la seva projectada legitimitat moral i eliminar qualsevol amenaça a la seva omnipotència. Com els espais autònoms són una de les manifestacions físiques més evidents de la nostra política, on les idees emancipadores es realitzen, es posen en pràctica i es propaguen a la societat en general, aquests espais s’han convertit en objectius obvis. Això es veu reforçat per la pandèmia del corona, que tant distreu com justifica el creixent de l’autoritarisme. L’últim any hem estat testimonis d’una onada de desallotjaments a tot el món, doncs, els governs intenten privar-nos dels espais des dels quals el moviment creix i és capaç d’organitzar-se millor.

En poc temps s’han perdut molts projectes, des de Koukaki a Atenes, fins a Liebig34 a Berlín. I en altres països la gent es veu obligada a fer política sense espais, o a buscar contínuament nous espais, sense poder fer arrels. Encara que les situacions i les estratègies varien, els problemes als quals ens enfrontem per a mantenir els nostres espais, desenvolupar el nostre moviment i lluitar per les nostres idees polítiques són comunes. Les motivacions polítiques de l’Estat per a desallotjar-los o intentar destruir les nostres estructures i, per tant, les nostres idees, continuen sent les mateixes. Per tant, veiem la importància de connectar aquestes lluites per a compartir experiències, aprendre i donar-nos suport mútuament a través d’una xarxa internacional basada en la solidaritat enfront aquest atac que, encara que amb característiques variades, té en el seu nucli el mateix propòsit i objectius.

Solidaritat internacional
No veiem fronteres en les nostres activitats i motivacions polítiques, especialment en el context de l’ajuda mútua i la solidaritat. Per tant, busquem una xarxa de pràctica connectada globalment, que ens empoderi a nosaltres i a les nostres lluites per a mantenir les nostres estructures autònomes i auto-organitzades vives i presents en l’esfera pública, on puguem aprendre les unes de les altres i desenvolupar estratègies i tàctiques comunes en la lluita per les nostres idees i espais.
Som conscients que aquesta resistència no pot donar-se de manera individual, o venir d’uns pocs llocs selectes mentre l’estat intenta crear una divisió més àmplia del moviment antagonista a nivell global. Per això, veiem la importància de mobilitzar-nos a nivell mundial i de trobar punts comuns en les nostres lluites. Ens oposem a qualsevol forma d’opressió o amenaça de destrucció de les nostres lluites i estructures, que van ser creades des de zero a partir dels nostres procediments i idees polítiques.
La solidaritat internacional és una eina important en la lluita, que pot contribuir estratègicament a la resistència de les nostres idees col·lectives i rebels en la societat, contra aquests règims autoritaris. Per això, social i políticament és important continuar connectant internacionalment i lluitant per tots els mitjans contra allò que pretén oprimir-nos a nosaltres i a les nostres idees.

Dies d’acció internacional 15.05/16.05.21

Convoquem 2 dies d’accions descentralitzades, per a compartir un moment col·lectiu més enllà de les fronteres en una lluita empoderadora als carrers, recuperant l’esfera pública per a la nostra política des de baix i formes d’autoorganització.
Davant l’imminent desallotjament de Köpi Wagenplatz i Potse, realitzem una crida internacional per als dies 15 i 16 de maig, per a contraatacar i intervenir en l’agenda política de l’Estat. Per a nosaltres mai hi ha un moment legítim per a desallotjar un espai. Un desallotjament és una eina tàctica d’atac que s’utilitza contra els grups i comunitats marginalitzades, el moviment antagonista més ampli i les nostres idees rebels.
Aquests dies no són només per a reaccionar, sinó per a atacar els fonaments del sistema polític i de justícia*, crear col·lectivament més espais i treure les nostres lluites i idees al carrer, sent creatius amb qualsevol mitjà.

Unim-nos en aquesta lluita i acabem amb qualsevol forma d’opressió i repressió a la qual ens enfrontem en la nostra vida diària, en aquesta asfixiada metròpolis i fora d’ella!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 1 pm – in front of Køpi

 

++++++++++spanish version+++++++++++

No esperes a que sea demasiado tarde
Convocatoria internacional de acciones descentralizadas. por Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

Un ataque a nuestras estructuras e ideas
A medida que el capitalismo global experimenta una crisis de funcionamiento y legitimidad, los estados revanchistas y reaccionarios intentan reforzar sus amenazadas posiciones de poder tratando de eliminar las áreas de resistencia en su agenda. Desde las leyes y propuestas antiprotestas y propoliciales en Grecia, Reino Unido y Francia hasta la demonización del movimiento anarquista y antifascista en Estados Unidos; los gobiernos de todo el mundo se esfuerzan por limitar el daño causado a su proyectada legitimidad moral y eliminar cualquier amenaza a su omnipotencia. Como los espacios autónomos son una de las manifestaciones físicas más evidentes de nuestra política, donde las ideas emancipadoras se realizan, se ponen en práctica y se propagan a la sociedad en general, estos espacios se han convertido en objetivos obvios. Esto se ve reforzado por la pandemia del corona, que tanto distrae como justifica el creciente autoritarismo. En el último año hemos sido testigxs de una oleada de desalojos en todo el mundo, pues, los gobiernos intentan privarnos de los espacios desde los que el movimiento crece y es capaz de organizarse mejor.

En poco tiempo se han perdido muchos proyectos, desde Koukaki en Atenas, hasta Liebig34 en Berlín. Y en otros países la gente se ve obligada a hacer política sin espacios, o a buscar continuamente nuevos espacios, sin poder echar raíces. Aunque las situaciones y las estrategias varían, los problemas a los que nos enfrentamos para mantener nuestros espacios, desarrollar nuestro movimiento y luchar por nuestras ideas políticas son comunes. Las motivaciones políticas del Estado para desalojarlos o intentar destruir nuestras estructuras y, por tanto, nuestras ideas, siguen siendo las mismas. Por lo tanto, vemos la importancia de conectar estas luchas para compartir experiencias, aprender y apoyarnos mutuamente a través de una red internacional basada en la solidaridad frente a este tipo de ataque que, aunque con características variadas, tiene en su núcleo el mismo propósito y objetivos.

Solidaridad internacional
No vemos fronteras en nuestras actividades y motivaciones políticas, especialmente en el contexto de la ayuda mutua y la solidaridad. Por lo tanto, buscamos una red de práctica conectada globalmente, que nos empodere a nosotres y a nuestras luchas para mantener nuestras estructuras autónomas y auto-organizadas vivas y presentes en la esfera pública, donde podamos aprender unos de otros y desarrollar estrategias y tácticas comunes en la lucha por nuestras ideas y espacios.
Somos conscientes de que esta resistencia no puede darse de forma individual, o venir de unos pocos lugares selectos mientras el estado intenta crear una división más amplia del movimiento antagonista a nivel global. Por eso vemos la importancia de movilizarnos a nivel mundial y de encontrar puntos comunes en nuestras luchas. Nos oponemos a cualquier forma de opresión o amenaza de destrucción de nuestras luchas y estructuras, que fueron creadas desde cero a partir de nuestros procedimientos e ideas políticas.
La solidaridad internacional es una herramienta importante en la lucha, que puede contribuir estratégicamente a la resistencia de nuestras ideas colectivas y rebeldes en la sociedad, contra estos regímenes autoritarios. Por ello, social y políticamente es importante seguir conectando internacionalmente y luchando por todos los medios contra aquello que pretende oprimirnos a nosotros y a nuestras ideas.

Días de acción internacional 15.05/16.05.21

Convocamos 2 días de acciones descentralizadas, para compartir un momento colectivo más allá de las fronteras en una lucha empoderadora en las calles, recuperando la esfera pública para nuestra política desde abajo y formas de autoorganización.
Ante el inminente desalojo de Köpi Wagenplatz y Potse, realizamos una llamada internacional para los días 15 y 16 de mayo, para contraatacar e intervenir en la agenda política del Estado. Para nosotros nunca hay un momento legítimo para desalojar un espacio. Un desalojo es una herramienta táctica de ataque que se utiliza contra los grupos y comunidades marginadalizadas, el movimiento antagonista más amplio y nuestras ideas rebeldes.
Estos días no son sólo para reaccionar, sino para atacar los cimientos del sistema político y de justicia*, crear colectivamente más espacios y sacar nuestras luchas e ideas a la calle, siendo creativos con cualquier medio.

¡Unámonos en esta lucha y acabemos con cualquier forma de opresión y represión a la que nos enfrentamos en nuestra vida diaria, en esta asfixiada metrópolis y fuera de ella!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 1 pm – in front of Køpi

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