Hoch die Interkiezionale Solidarität! — Demonstrationen am 02.03.19

+++ Gemeinsame Demonstrationen vieler bedrohter Projekte am 02.03.19 in Berlin +++ Zubringerdemos aus diversen Berliner Bezirken zu gemeinsamer Abschlusskundgebung um 17 Uhr am Lausitzer Platz in Kreuzberg +++ Vorabdemos in Schöneberg, Neukölln, Kreuzberg & Friedrichshain angekündigt +++

Demo-Plakat in: Pink (jpeg / pdf) | Gold (jpeg / pdf) | Grün (jpeg / pdf)

Aufruf als PDF

Vorabdemos:

  • Schöneberg: 13:00 Uhr | Postdamer Str. 180
  • Kreuzberg: 15:30 Uhr | Großbeerenstr. 17a
  • Neukölln: 15:00 Uhr | Weise- / Ecke Herrfurthstraße (Neuköllner Aufruf)
  • Friedrichshain: 15:30 Uhr | Kiezspaziergang vom Liebig str. / Ecke Rigaer str.
  • Kreuzberg: 16:00 Uhr | Kiezspaziergang vom Reichenberger Str. 58
  • Kreuzberg: 17:00 Uhr | Kundgebung im Lausitzer Platz

Seit Jahresbeginn sind die Räume der Liebig34, der Potse und des Syndikats ohne Miet- oder Pachtverträge. Bei der Liebig34 war wegen ihrer Ankündigung damit zu rechnen, dass sie bleiben, so dass Padovicz vorsorglich Räumungsklage eingereicht hat, bei den anderen kam es eher überraschend. So sei der Bezirk Tempelhof-Schöneberg kalt erwischt worden, als die Potse ihre Räume nicht für ein schlechtes Ersatzobjekt aufgeben wollte. Was die Pears Global sich gedacht hat als das Syndikat nicht ausgezogen ist, bleibt Spekulation, da sie sich von Beginn an Gesprächen verweigert hat und jede Kommunikation abbricht sobald das Wort „Syndikat“ fällt. Vermutlich werden sie sich nicht gefreut haben. Schließlich haben sie nun auch Räumungsklage eingereicht.

Tja, des einen Leid, ist des anderen Freud! Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Räume noch erhalten sind.

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01.03.2019: Zur aktuellen Situation in der Großbeerenstr.17A

Die Eigentümerin Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (ASW) der Großbeerenstr. 17A hat die mit dem 08.September 2018 vereinbarten Gespräche abgebrochen und setzt scheinbar auf die Räumung des Hauses

Mit der Besetzung des leerstehenden Wohnraums in der Großbeerenstr.17A haben wir erreicht, dass wir eine Wohnung vertraglich zwischennutzen können. Wir fordern weiterhin eine zweite Wohnung als Nachbarschaftstreff, die von der ASW im September 2018 zugesagt wurde.
Unser Ziel ist, dass das Haus an die Hausprojektgruppe G17A übertragen wird um das Haus dem Spekulationsmarkt zu entziehen und gemeinschaftliches Wohnen zu organisieren.
Darüber hinaus wollen wir solidarischen Wohnraum schaffen für Menschen die auf dem regulären Wohnungsmarkt keine Chancen haben eine gute und bezahlbare Wohnung zu bekommen sowie in den Gewerberäumen nachbarschaftliche, nichtkommerziell genutzte Räume mit der Nachbarschaft gemeinsam organisieren.

Nach vier gemeinsamen Gesprächsrunden von September 2018 bis Januar 2019 über die jeweiligen Vorstellungen beider Seiten legt die Eigentümerin nun die Gespräche „auf Eis“ und stellt damit die Absprachen und Vereinbarungen in Abrede:

•Die schon im September 2018 gemachte Zusage, eine zweite Wohnung für eine nachbarschaftliche Nutzung zu bekommen wurde nicht eingehalten.
•Das Angebot seitens der Eigentümerin über ein mögliches Hausprojekt in einer Hälfte des Hauses offen zu reden wird damit beendet.
• Die ASW begründet ihrer Schritt damit, dass die Gespräche für sie „nicht zielführend“ verlaufen und fordert auf, die Nutzung der vertraglich vereinbarten Wohnung umgehend zu beenden und diese bis Ende März zu verlassen.
•Entgegen den Behauptungen der ASW liegen für die von ihr geplanten Umbauarbeiten keine Baugenehmigungen vor, es wurden noch nicht einmal von der ASW Bauanträge gestellt (Information aus der Bezirksverordnetenversammlung 30.01.2019)

Wir melden uns wieder bei Euch

Hausprojektgruppe G17A

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G17A bleibt besetzt!

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Wir bleiben Alle! – Neuköllner Aufruf zur Sterndemo

Wir bleiben alle!

Am 2. März wird es in mehreren Stadtteilen Berlins eine Demo für den Erhalt vieler selbstverwalteter Projekte geben. Akut bedroht sind Liebig34, Potse/Drugstore, G17a, Meuterei und Syndikat, welche teilweise seit Jahrzehnten ein bedeutender Teil der Berliner Kultur sind. Dagegen wehren wir uns!

Auch in Neukölln gibt es viele Gründe auf die Straße zu gehen. Alle Mieter*innen spüren es schon lange: Mit Mietsteigerungen bis über 100%  in den letzten 10 Jahren ist Neukölln leider ein besonders attraktiver Investitions- und Spekulationsort für Eigentümer*innen aus aller Welt geworden. Immer mehr anonyme Briefkastenfirmen haben sich unsere Häuser unter den Nagel gerissen. Mit der Bedrohung des Syndikats soll ein weiterer alteingesessener Teil unseres Alltags verschwinden – uns allen ist der Kampf um den Kiezladen Friedel54 und die brutale Räumung in wachsamer Erinnerung. Wir nehmen das nicht hin, vernetzen uns und wehren uns gegen die Verdrängung. Jede Räumung ist eine zuviel!

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Mobi-Material für 02. März

Für die Demonstrationen am 02. März gibt es gedrucktes Mobi-Material was gerne verteilt werden will.

Abholen könnt ihr das in folgenden Läden:

  • Buchladen “Schwarze Risse” im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, Kreuzberg)
  • Kiezkneipe “Syndikat” (Weisestraße 56, Neukölln)
  • Infoladen Daneben (Liebigstr. 34, Friedrichshain)
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G17A bleibt besetzt!

08.02.2019 Video von leftvision zur G17A

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Ende Legende? Räumungsklage gegen Syndikat eingereicht

Wir ihr mit Sicherheit wisst, haben wir seit dem 01.01.2019 keinen gültigen Mietvertrag mehr. Am Tag darauf sollten wir die Schlüssel an Vertreter*innen der Hausverwaltung Deutsche Immobilien Management (DIM) abgeben. Das haben wir nicht getan, sondern sie durch eine unserer Anwält*innen wissen lassen, dass wir – wie die 33 Jahre davor – in unseren Räumen bleiben werden.

Wir haben gehofft, dass der Druck und das öffentliche Interesse der letzten Wochen und Monate unsere „Eigentümer“ Pears Global Real Estate Germany, die sich hinter der luxemburger Briefkastenfirma „Firman Properties sarl“ verstecken, dazu bewegt haben, unsere Kündigung zu überdenken. Da der berliner Ableger der Pears Gruppe sich jeglichem Gespräch verweigert hat – sowohl mit uns, als auch mit der Presse und Lokalpolitiker*innen – sind wir schlussendlich sogar nach London gefahren, um am Hauptsitz der Pears Group an verschiedenen Orten ihres Firmen- und Stiftungsgeflechts zu protestieren und mit Verantwortlichen zu sprechen.

All dies hat bislang nichts genutzt. Wie wir am vergangenen Donnerstag erfahren mussten, hat die Rechtsanwaltskanzlei Groß, im Namen der Briefkastenfirma, am 14. Januar Räumungsklage beim Landgericht Berlin eingereicht.

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Kampf um bedrohte Freiräume in Berlin

Kampf um bedrohte Freiräume in Berlin – ein Trailer von Leftvision

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2019 Jahr der Entscheidungen?!

Vom 31.12.2018 erschienen auf de.indymedia & en

In den nächsten Tagen enden die Verträge von Liebig34, Potse, Drugstore, Großbeerenstraße 17a und Syndikat. Die Zukunft vieler anderer Projekte wie die Meuterei, Rigaer94, Brauni und viele mehr ist kaum klarer. Gleich ob es für einige schlicht noch ein wenig mehr Zeit gibt oder “Eigentümer*innen” ihre Karten verdeckt halten, wir müssen eine Verteidigungshaltung für diese Projekte entwickeln und annehmen.
Eigentlich ein guter Moment um in die Gegenoffensive zu gehen..

 
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Potse und Drugstore Verteidigen!

Am 31.12.2018 endet der Mietvertrag von Potse und Drugstore. Um noch vor der angekündigten Räumung zu zeigen was wir davon halten, folgen wir dem Aufruf von Let‘s get United und rufen dazu auf gemeinsam am 15.12.2018 auf die Straße zu gehen. Wir werden nicht weiter dabei zu sehen wir Firmen wie Rent24 unsere Stadt zur Marke machen und widerständige Strukturen Verdrängt werden!

Kommt zur Demo am 15.12.18 um 14 Uhr vor dem Rathaus Schöneberg in Solidarität mit der Potse und dem Drugstore!

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