Interkiezionale Spontandemo

Vor einer Woche demonstrierten 30 bis 70 Leute für den Erhalt linker Freiräume durch die Kreuzberger Bergmannstraße. Ein paar Leuchtfackeln wurden wohl gezündet und auch Hauswände verschönert. Nach zehn Minuten löste die Polizei mit Großaufgebot die Demo auf und nahm 13 Personen nach vielem Gerenne fest. Die Festgenommenen wurden rund vier Stunden in der Bergmannstraße festgehalten, drei kamen sogar in die Gefangenensammelstelle am Tempelhofer Damm. Die letzte Person wurde gegen 7 Uhr Morgens entlassen. Kein besonderes Ereignis im Kampf für den Erhalt von Freiräumen.  Was uns aber gewundert hat, war die mit der Polizei parallel eintreffende Großtstadtpresse und das extreme Interesse an solchen Aktionsformen.

Wir dokumentieren den auf der Demo verteilten Flyer und einige der Presse-Artikel. Empfehlenswert ist v.a. der Tagesspiegel-Artikel „Was die meisten Aktionen eint: Die wenigsten sind auf maximalen Schaden ausgerichtet. Sie sollen Öffentlichkeit für ein Thema herstellen – und einschüchtern.“

BZ-Berlin: Polizei stoppt Aktivisten bei Krawall-Demo in der Bergmannstraße
RBB: 70 Vermummte bei unangemeldeter Demo in Kreuzberg
Berliner Woche: Randale im Bergmannkiez
Tagesspiegel: „Liebig34“ – Spontandemo im Kreuzberger Bergmannkiez
Tagesspiegel: Warum die linksextreme Gewalt in Berlin zunimmt

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Interkiezionale gegen Immo-Kogress „Quo Vadis“

Auch die Interkiezionale Vernetzung beteiligt sich an den Protesten gegen das Immobilien-Lobby-Treffen im Adlon am 11. Februar.

Vom 10. bis 12. Februar treffen sich „rund 400 Top-Entscheider“ der Immobilienbranche beim QUO VADIS Immobilienkongress. Für schlappe 3.000 Euro pro Ticket wollen sie bei „Sektempfang und Networking-Buffet“ über neue Investmentstrategien diskutieren. Darüber also, wie man auch in diesem Jahr jeden Cent aus all denjenigen quetschen kann, die in der patriachalen Klassengesellschaft nunmal den Kürzeren ziehen.

Anwesend sind dabi nicht nur die Sprecher der größten Immobilienunternehmen, sondern auch Politiker wie Christian Lindner (Liberale). Es handelt sich also um ein Meet&Greet gerade jener neoliberalen Heuchler*innen die für den Ausverkauf unserer Stadt stehen und unser schönes Leben unmöglich machen.

Kommt alle zur Mietenwahnsinn-Kundgebung am Dienstag, 11.2., vor das Adlon (Unter den Linden 77, Pariser Platz). Bringt Krachmacher, Transparente usw. mit.

Rund um den Kongress rufen wir außerdem dazu auf die Akteur*innen der Verdrängung durch kreative Beschmier- und Sabotageaktionen anzugreifen.Einige Ideen dafür findet ihr auf unserer Aktionskarte. Zeitlose Interkiezionale-Plakate liegen u.a. im NewYorck und Schwarze Risse Buchladen. Macht was draus!

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Aktionskarte

Orte der Gentrifizierung, solidarische Orte und Orte der Stadt der Reichen.

Mehr bei der Berliner Liste

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Call for smear and sabotage weeks 3-16 February 2020

New year, same shit.

Gentrification is reflected in the cityscape and also affects a large number of people: while many left-wing projects are struggling to preserve it, shopping centers and office-buildings are being built on every corner. While housing is converted into airbnb or co-living spaces, the previous residents end up on the street.

At the same time, from 10-12 February, „around 400 top decision-makers“ from the real estate industry will meet at the QUO VADIS Real Estate Congress. For 3,000 euros per ticket, they want to discuss new investment strategies at a Networking-Buffet. So about how you can squeeze every penny out of all those who are pulling the strings in the patriachal class society this year.
Present are not only the spokespersons of the largest real estate companies, but also politicians like Christian Lindner (Liberals). So it is a Meet&Greet of those neoliberal hypocrites who stand for the sell-out of our city and make our beautiful life impossible.

We call on all those who no longer want to accept this shit to take back the space and attack actors of displacement through creative smear and sabotage actions. The whole week before and after the QUO VADIS.

We want ALL to stay!
Stop speculation, renting, displacement, here and everywhere!
Abolish rent and ownership!

Berlin Interkiezionale January 2020

Poster templates: https://interkiezionale.noblogs.org/post/2020/01/29/neues-material/
Action card: u.osmfr.org/m/409034/

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Aufruf zu Beschmier- und Sabotage-Wochen 3.-16. Februar 2020

New year, same shit.

Die Gentrifizierung spiegelt sich im Stadtbild wider und betrifft überdies eine Vielzahl von Menschen: Während viele linke Projekte um ihren Erhalt kämpfen, entstehen an jeder Ecke Einkaufzentren und Großraumbüros. Während Wohnraum in airbnb oder co-living-spaces umgewandelt werden, landen die vorherigen Bewohner*innen auf der Straße.

Zeitgleich treffen sich vom 10.-12- Februar „rund 400 Top-Entscheider“ der Immobilienbranche beim QUO VADIS Immobilienkongress. Für schlappe 3.000 Euro pro Ticket wollen sie bei „Sektempfang und Networking-Buffet“ über neue Investmentstrategien diskutieren. Darüber also, wie man auch in diesem Jahr jeden Cent aus all denjenigen quetschen kann, die in der patriachalen Klassengesellschaft nunmal den Kürzeren ziehen.
Anwesend sind dabi nicht nur die Sprecher der größten Immobilienunternehmen, sondern auch Politiker wie Christian Lindner. Es handelt sich also um ein Meet&Greet gerade jener neoliberalen Heuchler*innen die für den Ausverkauf unserer Stadt stehen und unser schönes Leben unmöglich machen.

Wir rufen alle, die diese Scheiße nicht mehr länger hinnehmen wollen, dazu auf sich den Raum zurückzunehmen und Akteur*innen der Verdrängung durch kreative Beschmier- und Sabotageaktionen anzugreifen. Das ganze eine Woche vor und nach dem QUO VADIS.

Wir wollen, dass ALLE bleiben!
Spekulation, Entmietung, Verdrängung stoppen, hier und überall!
Miete und Eigentumsverhältnisse abschaffen!

Berliner Interkiezionale Januar 2020

Plakatvorlagen: https://interkiezionale.noblogs.org/post/2020/01/29/neues-material/

Die Plakate findet ihr u.a. im NewYorck (Bethanien) und im Buchladen Schwarze Risse (Mehringhof)

Aktionskarte: u.osmfr.org/m/409034/

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Neues Material

PDF: http://interkiezionale.noblogs.org/files/2020/01/plakate_steinundwagen.pdf

Es gibt neue Plakate! Yeah, Yeah, Yeah!

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Kommt alle zur BVV ! 29.1. | 17.30 Uhr

Vielen von unseren Projekten, ob Jugendzentren, Hausprojekte oder Kollektivkneipen droht in den nächsten Monaten Räumung und Verdrängung! Diese Orte sind mehr als Häuser und wir werden sie nicht kampflos aufgeben. Eine solidarische Stadt von unten ist möglich! Lasst uns das zusammen klarstellen.

Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain/Kreuzberg | Bürgeramt Yorckstr. 4-11 | 17.30 Uhr | Mittwoch 29.1.

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2. Räumungs-Prozess gegen Liebig34 am 30.01.

Process of eviction of Liebig34 on 30.01.

Wir wurden lange im Ungewissen gelassen, jetzt wurde uns der neue Termin mitgeteilt – Am 30.01. um 9:30 soll wieder um die Zukunft des anarcha-queerfeministischen Hausprojekts Liebig34 geurteilt werden. Diesmal im Landgericht an der Turmstraße 91 und mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen.

30.1. Turmstraße 91 B129 / Kundgebung ab 7:30
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Nächste VV 19.01.2020 – Interkiezionale in die Offensive

Die nächste VV wird am 19.01 um 16 Uhr in den Räumen der SFE in der Gneisenaustraße 2a statt finden.
Kommt vorbei und plant mit uns Aktionen für den Erhalt unserer Kneipen, Wohnprojekte und sozialen Zentren.

The next meeting will take place on 19.01 at 16 o’clock in the rooms of the SFE in the Gneisenaustraße 2a.
Come by and plan with us actions to save our pubs, housing projects and social centres.

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Interkiezionale on the offensive! We all stay!

A call to all intractable individuals and groups!
No house less, no kicking out of left projects, no more evictions, no more displacement of neighbours and social, cultural and political spaces.

Neuköllner Interkiezionale in die Offensive

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