Kundgebung gegen die Räumungsverhandlung des Køpi Wagenplatz

Zu Hause bedeutet nicht unbedingt vier Wände, und Freiräume kommen manchmal auf Rädern daher.

Der Køpi Wagenplatz ist Synonym für den Versuch eines autonomen und selbstbestimmten Lebens, für eine deutlich sichbare Antwort auf die dominante Kultur des Eigentums, wo Türen der Gemeinschaft, der Nachbarschaft und Solidarität den Zutritt verwehren.

Am 10. Juni wird der Räumungsprozess gegen diesen Teil unserer Infrastruktur stattfinden. Die “legale” Daseinsberechtigung dieses selbstorganisierten Projektes wird, genau wie die zahlreicher anderer Häuser in Berlin, von Leuten bestimmt, die nur eines im Sinn haben: den Interessen des Kapitals, der Hausbesitzer und Immobilienkonzerne zu dienen. Unsere Position ist es, klar zu stellen, dass wir nicht nur jedes bedrohte Projekt verteidigen werden, sondern auch für die Selbstbestimmung unserer Leben stehen. Wir erkennen nicht ihre Institutionen an, aber wir werden da sein, wenn Entscheidungen ohne uns über uns gefällt werden.

Deswegen rufen wir zu einer Demonstration am 10. Juni um 11 Uhr vor dem Gericht in der Turmstraße 91 auf.

Wir wollen Staat und Kapital zeigen, dass wir gegen jede Bedrohung und gegen ihre Institutionen zustammenstehen.

Lasst uns die Straße blockieren und laut sein! Gemeinsam schaffen wir kollektive Momente gegen die uns auferzwungene Realität.

Solidarität ist unsere Waffe!

Für ein selbstorganisiertes Leben, für eine Stadt von unten!

Solidarität mit dem Køpi Wagenplatz!

Interkiezionale

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Kundgebung gegen die Räumungsverhandlung des Køpi Wagenplatz

Zu Hause bedeutet nicht unbedingt vier Wände, und Freiräume kommen manchmal auf Rädern daher.

Der Køpi Wagenplatz ist Synonym für den Versuch eines autonomen und selbstbestimmten Lebens, für eine deutlich sichbare Antwort auf die dominante Kultur des Eigentums, wo Türen der Gemeinschaft, der Nachbarschaft und Solidarität den Zutritt verwehren.

Am 10. Juni wird der Räumungsprozess gegen diesen Teil unserer Infrastruktur stattfinden. Die “legale” Daseinsberechtigung dieses selbstorganisierten Projektes wird, genau wie die zahlreicher anderer Häuser in Berlin, von Leuten bestimmt, die nur eines im Sinn haben: den Interessen des Kapitals, der Hausbesitzer und Immobilienkonzerne zu dienen. Unsere Position ist es, klar zu stellen, dass wir nicht nur jedes bedrohte Projekt verteidigen werden, sondern auch für die Selbstbestimmung unserer Leben stehen. Wir erkennen nicht ihre Institutionen an, aber wir werden da sein, wenn Entscheidungen ohne uns über uns gefällt werden.

Deswegen rufen wir zu einer Demonstration am 10. Juni um 11 Uhr vor dem Gericht in der Turmstraße 91 auf.

Wir wollen Staat und Kapital zeigen, dass wir gegen jede Bedrohung und gegen ihre Institutionen zustammenstehen.

Lasst uns die Straße blockieren und laut sein! Gemeinsam schaffen wir kollektive Momente gegen die uns auferzwungene Realität.

Solidarität ist unsere Waffe!

Für ein selbstorganisiertes Leben, für eine Stadt von unten!

Solidarität mit dem Køpi Wagenplatz!

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Vollversammllung 6.6.2021 14°°

Vollversammlung zu Intensivierung unserer Kämpfe

Sonntag 6.6.2021 – 14°° – Mehringhof

Wir laden euch als Strukturen und Menschen zur Vollversammlung (VV) am 6.6.21 im Mehrinhof ein um einen generellen Reflektionsprozess fortzuführen, über unsere Taktiken in den letzten Monaten zu sprechen und, am wichtigsten, darüber zu sprechen wie wir mit unseren Kämpfen und der konstanten Bedrohung unserer Räume fortfahren wollen.
Diese Orte sind wichtig für unsere Selbstorganisierung, sie sind die Orte an denen wir unsere Solidarität und gegenseitige Hilfe teilen können.
Viele Orte sind auch als Wohnraum von der Gentrifizierung betroffen, die in der gesamten Stadt zur Marginalisierung und Eliminierung vieler Teile der Gesellschaft beiträgt.
Darum wollen wir uns nicht nur auf die Interkiezionale als Struktur fokussieren, sondern viel mehr mit allen Menschen die sich in Bezug zu den emanzipatorischen Kämpfen in der Stadt setzen in einen Austuasch treten.

Hier sind einige Fragen die uns im Blick auf diese VV wichtig erscheinen:

Wie wollen wir unsere Kämpfen weiterführen? Wie in den letzten Monaten zu sehen war, hält die defensive Haltung nicht davon ab unsere Räume zu verlieren. Wollen wir trotzdem so forfahren oder können wir etwas verändern? Haben wir Vorschläge?

Wie kann es sein, dass es so wenig Konvergenz zwischen unseren Kämpfen gibt wo es doch klare ideologische Nähe und Verbundenheit gibt? Wie sollten wir unseren Umgang mit anderen Strukturen ändern? Wie können wir stärkere solidarische Netzwerke zwischen uns knüpfen?

Wollen wir weiter einen Fokus auf besondere Tage (zb. TagX) beibehalten oder eher breiter gegen den allgemeinen Angriff auf unsere Kämpfe mobilisieren?

Gerade sind die R94 und der Køpi Wagenplatz die am akutesten bedrohten Projekte und sehen einer Möglichen Räumung entgegen.Welche Strategie sollten wir ansetzen? Können wir mit der anhaltenden defensiven Dynamik brechen und andere Wege gehen?

Wir schlagen vor nach der VV mit praktischen Übungen und einem Austausch unsere Demokultur zu stärken

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Die Stadt zum Freiraum machen!

Aufruf der Interkiezionalen zur Mietenwahnsinn-Demo am 23.05, 13 Uhr Potsdamer Platz

Es ist Mai 2021 und ein weiterer Freiraum ist bedroht, ein anderer steht kurz vor seinem Räumungsprozess. Es scheint als wolle der Staat das Ende aller emanzipatorischer Strukturen. Ein Staat, welcher die Dreistigkeit hat, mitten in einer Pandemie einen Mietendeckel zu kippen. Der damit erneut den Beweis bringt, dass das Kapitalinteresse für ihn immer die Bedürfnisse der Menschen überwiegen wird, dass Reformen nur erfolgreich sind, wenn sie nichts bringen.

Unserer Kampf für unsere Orte ist nicht alleine einer für unsere Subkultur, Gegenkultur oder unser schönes Leben. Nein er steht für kleine Verwirklichung unserer Ideen, von Gegenseitiger Hilfe, Solidarität und Selbstorganisierung. Unsere Orte stehen für eine Stadt ohne Vermieter*innen, Polizei, Politiker*innen oder jede andere Form von Ausbeuter*innen. Sie stehen für eine kollektive Antwort gegen, die gegenwärtigen Angriffe auf uns, welche aus einer vollkommenen Kommerzialisierung unserer menschlicher Bedürfnise und der vollkommenen Vereinzelung der Menschen herrührt.

Hinter unseren Mauern werden diese Ideen, bedeutungslos, gehen verloren und verschwinden endgültig. Ein erfolgreicher Kampf für unsere Orte und Ideen kann nur gelingen, wenn der Kampf für unsere Projekte ein Kampf gegen jede Räumung, jedes neues Start-Up im Kiez und jede Mietendeckel-Nachforderung ist und wir mit allen kämpfenden Mieter*innen, verdrängte Familien oder Obdachlosen stehen. Freiräume enden nicht an der Mauer zu Außenwelt, hinter denen wir uns von der Gesellschaft verstecken können. Sie sind die Orte aus denen wir in die Gesellschaft intervenieren, neue Kämpfe kennenlernen und das Eigentum an sich angreifen!

Gerade jezt wo der Markt und die staatliche Agenda versucht uns und unsere Projekte von der Stadt zu entfremden, in sie vereinzeln sich entpolitisieren und zeitgleich nach einander geräumt werden, dürfen wir uns nicht hinter unsere Mauern zurück ziehen! Jetzt ist die Zeit Türen zu öffnen und auf die Straße zugehen, in Solidartität mit den unzähligen Kämpfen die in dieser Stadt geführt werden. Wir sind nur dann stark, wenn wir und unsere Projekte mit unseren Nachbar*innenschaften, Genoss*innen, Kiezen   verbunden sind, wo wir uns ständig weiter entwickeln können.

Der Kampf gegen den Mietenwahnsinn und das Mieter*innen strafende Mietendeckel-Urteil ist keiner für Reformen oder staatliche Annerkennung. Es ist ein Kampf für unsere Freiräume und die Kieze in die sie gehören, ein Kampf gegen die Stadt der Reichen, gegen Eigentum und Kapital!
„Lynch the landlords!“ (Dead Kennedys)
Freiräume für alle!

Interkiezionale-Treffpunkt: 13:00 Uhr, Historische Ampel Potsdamer-Platz oder beim „Enteignen, Vergesellschaften, Selbstverwalten“ Hochtranspi

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Potse Räumung: Vorabenddemo

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Don’t Wait Until It’s Too Late- Internationaler Aufruf zu dezentralen Aktionen für Køpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse.

Ein Angriff auf unsere Strukturen und Ideen

Während der globale Kapitalismus eine Krise in Funktion und Legitimität erlebt, versuchen revanchistische und reaktionäre Staaten, ihre bedrohten Machtpositionen zu stärken, indem sie versuchen, Bereiche des Widerstands gegen ihre Agenda zu beseitigen. Von Anti-Protest- und Pro-Polizei-Gesetzen in Griechenland, Großbritannien und Frankreich bis hin zur Dämonisierung der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung in den Vereinigten Staaten bemühen sich Regierungen weltweit, den Schaden, der ihrer projizierten moralischen Legitimität zugefügt wird, zu begrenzen und jegliche Bedrohung für ihre Allmacht zu beseitigen. Da autonome Räume eine der offensichtlichsten physischen Manifestationen unserer Politik sind, in der emanzipatorische Ideen verwirklicht, in die Praxis umgesetzt und an eine breitere Gesellschaft weitergegeben werden, sind diese Räume zu offensichtlichen Zielen geworden. Gestützt durch die Coronapandemie, die vom zunehmenden Autoritarismus sowohl ablenkt als ihn auch rechtfertigt, gab es im letzten Jahr weltweit Vertreibungswellen, als die Regierungen versuchten, uns Räume wegzunehmen.

In kurzer Zeit sind viele Projekte verloren gegangen, von Koukaki in Athen bis zur Liebig34 in Berlin, während in anderen Ländern die Menschen gezwungen sind, Politik ohne Freiräume zu betreiben oder ständig nach neuen Räumen suchen müssen, ohne dort Wurzeln schlagen zu können. Die Situationen und Strategien mögen variieren, die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, wenn wir unsere Räume behalten, unsere Bewegung entwickeln und für unsere politischen Ideen kämpfen wollen, teilen wir jedoch; die politischen Motive des Staates, unsere Häuser zu räumen oder zu versuchen, unsere Strukturen und damit unsere Ideen abzuschaffen, sind immer noch dieselben. Daher sehen wir es als Notwendigkeit, diese Kämpfe miteinander zu verbinden, um Erfahrungen auszutauschen, zu lernen und uns gegenseitig durch ein internationales solidarisches Netzwerk zu unterstützen, angesichts eines solchen Angriffs, der, obwohl in seinen Merkmalen unterschiedlich, im Kern den selben Zweck und das selbe Ziel haben.

Internationale Solidarität

Wir sehen keine Grenzen in unseren politischen Aktivitäten und Motivationen, insbesondere im Kontext von gegenseitiger Hilfe und Solidarität. Wir suchen daher ein globales Netzwerk, das uns befähigt, unsere autonomen und selbstorganisierten Strukturen am Leben zu erhalten und diese in der Öffentlichkeit präsent machen, wo wir voneinander lernen und gemeinsame Strategien und Taktiken entwickeln können die uns im Kampf für unsere Ideen und Räume unterstützen.
Wir sind uns bewusst, dass dieser Widerstand nicht von individuellen oder von wenigen ausgewählten Orten ausgehen kann, während der Staat versucht, eine breitere Aufteilung der antagonistischen Bewegung auf globaler Ebene zu erreichen. Deshalb sehen wir eine große Bedeutung in der weltweiten Mobilisierung und der Suche nach Gemeinsamkeiten in unseren Kämpfen. Wir stehen gegen jede Form von Unterdrückung oder drohender Zerstörung unserer Kämpfe und Strukturen, die aus unseren politischen Verfahren und Ideen von Null an geschaffen wurden.
Internationale Solidarität ist ein wichtiges Instrument im Kampf, welches strategisch zum Widerstand unserer kollektiven rebellischen Ideen in der Gesellschaft, gegen diese autoritären Regime beitragen kann. Deshalb ist es sozial und politisch wichtig, uns weiterhin international zu vernetzen und mit allen Mitteln gegen das zu kämpfen, was uns und unsere Ideen unterdrücken will.

Internationale Aktionstage 15.05 / 16.05.21

Für zwei Tage rufen wir zu dezentralen Aktionen auf, um einen kollektiven Moment über die Grenzen hinweg zu teilen um einem kraftvollen Kampf auf der Straße zu ermöglichen und die Öffentlichkeit für unsere Politik von unten und Formen der Selbstorganisation wieder zurückzugewinnen. Da der Köpi Wagenplatz kurz vor der Räumung steht, wählen wir ihren internationalen Aufruf für den 15. und 16. Mai, um Gegenangriffe durchzuführen und in die politische Agenda des Staates einzugreifen. Für uns gibt es nie eine legitime Zeit, um uns einen unserer Räume wegzunehmen . Jede Räumung ist ein taktisches Instrument eines Angriffs, das gegen marginalisierte Gruppen und Gemeinschaften, antagonistische Bewegungen und unsere rebellischen Ideen eingesetzt wird. Diese Tage sind nicht nur dazu da um zu reagieren, sondern auch um die Grundlagen des politischen Systems und des Justizwesens anzugreifen, um gemeinsam mehr Raum zu schaffen, um unsere Ideen auf die Straße zu bringen und mit allen Mitteln kreativ zu werden.

Lasst uns für diesen Kampf zusammenkommen und jede Form von Unterdrückung abschaffen, der wir in unserem täglichen Leben, in dieser erstickten Metropole und auch außerhalb davon, ausgesetzt sind!

Demonstration – 15.05.2021 – 20:30 Uhr – Gendarmenmarkt

Kundgebung – 16.05.2021 – ab 13:00 Uhr – vor der Køpi

++++++++++engish version+++++++++++++

Don’t Wait Until It’s Too Late – International Call For Decentralized Actions.
Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

An attack on our structures and ideas

As global capitalism experiences a crisis in function and legitimacy, revanchist and reactionary states attempt to bolster their threatened positions of power by seeking to eliminate areas of resistance to their agenda. From anti protest and pro police laws and proposals in Greece, the UK and France to the demonization of the anarchist and anti-fascist movement in the United States, governments worldwide scrabble to limit the damage done to their projected moral legitimacy and eliminate any threat to their omnipotence. As autonomous spaces are one of the most obvious physical manifestations of our politics, where emancipatory ideas are realized, put into practice and propagated to wider society, these spaces have become obvious targets. Bolstered by the corona pandemic, which both distracts from and justifies increasing authoritarianism, the last year has seen waves of evictions globally as governments attempt to deprive us of spaces from which the movement grows and is able to better organize itself from.
In a short space of time many projects have been lost, from Koukaki in Athens, to Liebig34 in Berlin, while in other countries people are forced to do politics with no spaces, or to continually search for new spaces, unable to establish any roots. While situations and strategies vary, the problems we face in keeping our spaces, developing our movement and fighting for our political ideas are shared; the state’s political motivations for evicting them or trying  to abolish our structures and therefore our ideas are still the same. We therefore see the importance of connecting these struggles in order to share experiences, learn and support each other through an international solidarity based network in the face of such an attack which although varied in characteristics has at its core the same purpose and goals.

International Solidarity

We see no borders in our political activities and motivations, especially in the context of mutual-aid and solidarity. We therefore seek a network of globally connected practice, which will empower us and our struggles in keeping our autonomous and self-organised structures alive and present in the public sphere, where we can learn from each other and develop common strategies and tactics in the fight for our ideas and spaces.
We are aware that this resistance cannot happen individually, or come from a few select places while the state attempts to create a broader division of the antagonistic movement on a global level. This is why we see the importance in mobilizing worldwide and finding common ground in our fights. We stand against any form of oppression or threat of destruction to our struggles and structures, which were created from zero from our political procedures and ideas.
International solidarity is an important tool in the struggle, which can strategically contribute to the resistance of our collective rebellious ideas in society, against these authoritarian regimes. This is why socially and politically it is important to continue connecting internationally and fighting by all means against that which seeks to oppress us and our ideas.

International days of  action 15.05/16.05.21

We call for 2 days of decentralized actions, to share a collective moment accross borders in an empowering fight in the streets, taking back the public sphere for our politics from below and forms of self-organisation.

As Köpi Wagenplatz faces imminent eviction, we choose their international call for the 15th and 16th of May, to counter-attack and intervene in the state’s political agenda. For us there is never a legitimate time to evict a space.  An eviction is a tactical tool of an attack which is used against marginalized groups and communities, the broader antagonistic movement and our rebellious ideas.

These days are not just for reacting, but for attacking the foundations of the political and justice* system, collectively creating more space and bringing our struggles and ideas to the streets, getting creative with any means.

Let’s get together in this struggle and abolish any form of oppresion and repression which we face in our daily life, in this suffocated metropolis and outside of it!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 1 pm – in front of Køpi

 

++++++++++hebrew version++++++++++++++++++++

Don’t Wait Until It’s Too Late- International Call For Decentralized Actions.
Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

ככל שהקפיטליזם העולמי חווה משבר בתפקוד ובלגיטימציה שלו, כך מדינות מיושנות וריאקציונריות מנסות לחזק את עמדות הכוח השבריריות שלהן באמצעות השמדת איזורים ומרחבים של התנגדות לאג’נדה בה הן מחזיקות. מחוקים ותקנות נגד הפגנות ובעד המשטרה במדינות כמו יוון, בריטניה וצרפת עד לדמוניזציה של התנועה האנרכיסטית והאנטי-פשיסטית בארצות הברית, ממשלות בכל רחבי העולם יוצאות מגדרן על מנת להגביל את מידת הנזק שנעשה ללגיטימציה המוסרית שהם מתאמצות להקרין מעצמן ולהכחיד כל איום אפשרי לכוחן הבלתי מוגבל. בהתחשב בכך שמרחבים אוטונומיים הם אחת מהדוגמאות הממשיות הכי ברורות לפוליטיקה שלנו, בה רעיונות חירותניים עולים בשיח, באים לידי ביטוי ומתפשטים בקרב האוכלוסיה, ברור לכולנו מדוע הם נהפכו למטרה לפגיעה. בעידודה של מגיפת הקורונה ברקע – שגם הסיחה את דעתנו מהסמכותנות העולה והגואה וגם הצדיקה אותה – בשנה האחרונה היה ניתן לראות גלים של פינוי מבנים בכל פינה בגלובוס, במאמץ יוצא דופן של ממשלות למנוע מאיתנו מרחבים בהן תנועות של התנגדות יכולות לגדול ולהתארגן בצורה טובה יותר.

בפרק זמן מועט ביותר פרויקטים רבים אבדו וחרבו, מקוקאקי באתונה ועד ליביג 34 בברלין, ובמדינות רבות נאלצים פעילים פוליטיים לקיים את הפעילות שלהם ללא חללי פעולה ו/או לחפש באופן בלתי פוסק חללי פעולה חדשים, ללא כל יכולת לבסס שורשים. בעוד שהסיטואציות עצמן והאסטרטגיות הן מגוונות, הבעיות אשר מוצבות בפנינו בעודנו מנסים לשמור על המרחב שלנו, לפתח את התנועה שלנו ולהילחם על העקרונות שלנו – אחד הן; שהרי, המוטיבציות הפוליטיות של הממסד לפינוי, רמיסה והשמדת המבנים שלנו, וכתוצאה מכך גם הרעיונות שלנו, גם הן אחד. לכן, אנו רואים את החשיבות בחיבור המאבקים הללו על מנת לחלוק חוויות, ללמוד ולתמוך אחד בשני בעת המתקפה המתרחשת עלינו דרך רשת מבוססת סולידריות, אשר בליבה אותן מטרות ותכלית – למרות צורות רבות בה היא באה לידי ביטוי.

-סולידריות בינלאומית-

איננו רואים גבולות מדיניים בפעילויות והדחפים הפוליטיים שלנו, במיוחד בקונטקסט של עזרה הדדית וסולידריות. על כן אנו מבקשים ליצור רשת של פרקטיקה כלל-עולמית, שתחזק אותנו ואת המאמץ שלנו לשמור על דרך הקיום האוטונומית והמאורגנת-עצמאית שלנו חיה וקיימת במרחב הציבורי, שם אנו יכולים ללמוד אחד מהשני ולפתח אסטרטגיות וטקטיקות למלחמתנו למען הערכים והמרחב שלנו.
אנו מודעים לכך שהתנגדות זו אינה יכולה לצמוח באופן אינדיבידואלי, או להגיע מכמה מקומות בודדים, בזמן שהממסד רק מנסה לפצל ולפרק לחלקים כל תנועה של התקוממות. זו הסיבה שבשמה אנו רואים את החשיבות של להניע גלגלים בכל רחבי העולם ולמצוא מכנה משותף למאבק. אנו עומדים בתוקף אל מול כל סוג של דיכוי או איום לצורת הפעולה וההתארגנות שלנו, אותה יצרנו מאפס, כפועל יוצא לדרכנו ואמונותינו הפוליטיות.
סולידריות בינלאומית היא כלי חשוב במאבק זה, שיכול להועיל מאוד ליצירת אסטרטגיה נרחבת של מרד והתנגדות בחברה שלנו כנגד אותם משטרים כוחניים. מסיבה זו אנו רואים חשיבות פוליטית וחברתית רבה ביצירת חיבורים חובקי עולם ומלחמה בכל האמצעים אל מול מי שמבקשים לדכא אותנו ואת הרעיונות שלנו.

-ימי פעולה בינלאומיים: 15/16.5.2021-

אנו קוראים ליומיים של פעילות מבוזרת, בהם נחלוק יחדיו רגע משותף של מאבק מעצים ועיקש ברחובות, באופן חוצה גבולות ויבשות, וניקח חזרה את המרחב הציבורי למען צורת ההתארגנות העממית והעצמאית שלנו.
בעת שהוואגנפלאץ (שכונת קרוואנים) של קופי 137 עומד בפני פינוי מיידי, בחרנו להפיץ הלאה את קריאתם למתקפה נגדית אל מול התממשות מוחשית זו של האג’נדה הפוליטית של המדינה, ב15-16 למאי; בשבילנו, שום זמן הוא לא זמן מתאים לפינוי של דיירים מביתם. פינוי הוא כלי טקטי של תקיפה המשומש באופן בלתי פוסק על מנת לדכא קבוצות וקהילות מוחלשות, תנועות של התנגדות ורעיונות מרדניים. אלו ימים לא רק לריאקציה, אלא גם למתקפה אל מול היסודות עליה בנויה המערכת הפוליטית והמשפטית, בו תוך כדי ניצור באופן קולקטיבי מרחבים חדשים לפעילות ונביא את המאבק והרעיונות שלנו החוצה, בצורה הכי יצירתית ופורה שאפשר.

בואו נעמוד יחדיו במאמץ המשותף הזה לביטול כל צורה של דיכוי ולחץ המופעלים עלינו מדי יום, במטרופולין החנוק הזה ומחוצה לו!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 01:00 pm – in front of Køpi

 

++++++++++catalan version++++++++++++++

No esperis que sigui massa tard
Convocatòria internacional d’accions descentralitzades per Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

Un atac a les nostres estructures i idees
A mesura que el capitalisme global experimenta una crisi de funcionament i legitimitat, els estats revengistes i reaccionaris intenten reforçar les seves amenaçades posicions de poder tractant d’eliminar les àrees de resistència en la seva agenda. Des de les lleis i propostes antiprotesta i propolicials a Grècia, el Regne Unit i França fins a la demonització del moviment anarquista i antifeixista als Estats Units; els governs de tot el món s’esforcen per limitar el mal causat a la seva projectada legitimitat moral i eliminar qualsevol amenaça a la seva omnipotència. Com els espais autònoms són una de les manifestacions físiques més evidents de la nostra política, on les idees emancipadores es realitzen, es posen en pràctica i es propaguen a la societat en general, aquests espais s’han convertit en objectius obvis. Això es veu reforçat per la pandèmia del corona, que tant distreu com justifica el creixent de l’autoritarisme. L’últim any hem estat testimonis d’una onada de desallotjaments a tot el món, doncs, els governs intenten privar-nos dels espais des dels quals el moviment creix i és capaç d’organitzar-se millor.

En poc temps s’han perdut molts projectes, des de Koukaki a Atenes, fins a Liebig34 a Berlín. I en altres països la gent es veu obligada a fer política sense espais, o a buscar contínuament nous espais, sense poder fer arrels. Encara que les situacions i les estratègies varien, els problemes als quals ens enfrontem per a mantenir els nostres espais, desenvolupar el nostre moviment i lluitar per les nostres idees polítiques són comunes. Les motivacions polítiques de l’Estat per a desallotjar-los o intentar destruir les nostres estructures i, per tant, les nostres idees, continuen sent les mateixes. Per tant, veiem la importància de connectar aquestes lluites per a compartir experiències, aprendre i donar-nos suport mútuament a través d’una xarxa internacional basada en la solidaritat enfront aquest atac que, encara que amb característiques variades, té en el seu nucli el mateix propòsit i objectius.

Solidaritat internacional
No veiem fronteres en les nostres activitats i motivacions polítiques, especialment en el context de l’ajuda mútua i la solidaritat. Per tant, busquem una xarxa de pràctica connectada globalment, que ens empoderi a nosaltres i a les nostres lluites per a mantenir les nostres estructures autònomes i auto-organitzades vives i presents en l’esfera pública, on puguem aprendre les unes de les altres i desenvolupar estratègies i tàctiques comunes en la lluita per les nostres idees i espais.
Som conscients que aquesta resistència no pot donar-se de manera individual, o venir d’uns pocs llocs selectes mentre l’estat intenta crear una divisió més àmplia del moviment antagonista a nivell global. Per això, veiem la importància de mobilitzar-nos a nivell mundial i de trobar punts comuns en les nostres lluites. Ens oposem a qualsevol forma d’opressió o amenaça de destrucció de les nostres lluites i estructures, que van ser creades des de zero a partir dels nostres procediments i idees polítiques.
La solidaritat internacional és una eina important en la lluita, que pot contribuir estratègicament a la resistència de les nostres idees col·lectives i rebels en la societat, contra aquests règims autoritaris. Per això, social i políticament és important continuar connectant internacionalment i lluitant per tots els mitjans contra allò que pretén oprimir-nos a nosaltres i a les nostres idees.

Dies d’acció internacional 15.05/16.05.21

Convoquem 2 dies d’accions descentralitzades, per a compartir un moment col·lectiu més enllà de les fronteres en una lluita empoderadora als carrers, recuperant l’esfera pública per a la nostra política des de baix i formes d’autoorganització.
Davant l’imminent desallotjament de Köpi Wagenplatz i Potse, realitzem una crida internacional per als dies 15 i 16 de maig, per a contraatacar i intervenir en l’agenda política de l’Estat. Per a nosaltres mai hi ha un moment legítim per a desallotjar un espai. Un desallotjament és una eina tàctica d’atac que s’utilitza contra els grups i comunitats marginalitzades, el moviment antagonista més ampli i les nostres idees rebels.
Aquests dies no són només per a reaccionar, sinó per a atacar els fonaments del sistema polític i de justícia*, crear col·lectivament més espais i treure les nostres lluites i idees al carrer, sent creatius amb qualsevol mitjà.

Unim-nos en aquesta lluita i acabem amb qualsevol forma d’opressió i repressió a la qual ens enfrontem en la nostra vida diària, en aquesta asfixiada metròpolis i fora d’ella!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 1 pm – in front of Køpi

 

++++++++++spanish version+++++++++++

No esperes a que sea demasiado tarde
Convocatoria internacional de acciones descentralizadas. por Köpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

Un ataque a nuestras estructuras e ideas
A medida que el capitalismo global experimenta una crisis de funcionamiento y legitimidad, los estados revanchistas y reaccionarios intentan reforzar sus amenazadas posiciones de poder tratando de eliminar las áreas de resistencia en su agenda. Desde las leyes y propuestas antiprotestas y propoliciales en Grecia, Reino Unido y Francia hasta la demonización del movimiento anarquista y antifascista en Estados Unidos; los gobiernos de todo el mundo se esfuerzan por limitar el daño causado a su proyectada legitimidad moral y eliminar cualquier amenaza a su omnipotencia. Como los espacios autónomos son una de las manifestaciones físicas más evidentes de nuestra política, donde las ideas emancipadoras se realizan, se ponen en práctica y se propagan a la sociedad en general, estos espacios se han convertido en objetivos obvios. Esto se ve reforzado por la pandemia del corona, que tanto distrae como justifica el creciente autoritarismo. En el último año hemos sido testigxs de una oleada de desalojos en todo el mundo, pues, los gobiernos intentan privarnos de los espacios desde los que el movimiento crece y es capaz de organizarse mejor.

En poco tiempo se han perdido muchos proyectos, desde Koukaki en Atenas, hasta Liebig34 en Berlín. Y en otros países la gente se ve obligada a hacer política sin espacios, o a buscar continuamente nuevos espacios, sin poder echar raíces. Aunque las situaciones y las estrategias varían, los problemas a los que nos enfrentamos para mantener nuestros espacios, desarrollar nuestro movimiento y luchar por nuestras ideas políticas son comunes. Las motivaciones políticas del Estado para desalojarlos o intentar destruir nuestras estructuras y, por tanto, nuestras ideas, siguen siendo las mismas. Por lo tanto, vemos la importancia de conectar estas luchas para compartir experiencias, aprender y apoyarnos mutuamente a través de una red internacional basada en la solidaridad frente a este tipo de ataque que, aunque con características variadas, tiene en su núcleo el mismo propósito y objetivos.

Solidaridad internacional
No vemos fronteras en nuestras actividades y motivaciones políticas, especialmente en el contexto de la ayuda mutua y la solidaridad. Por lo tanto, buscamos una red de práctica conectada globalmente, que nos empodere a nosotres y a nuestras luchas para mantener nuestras estructuras autónomas y auto-organizadas vivas y presentes en la esfera pública, donde podamos aprender unos de otros y desarrollar estrategias y tácticas comunes en la lucha por nuestras ideas y espacios.
Somos conscientes de que esta resistencia no puede darse de forma individual, o venir de unos pocos lugares selectos mientras el estado intenta crear una división más amplia del movimiento antagonista a nivel global. Por eso vemos la importancia de movilizarnos a nivel mundial y de encontrar puntos comunes en nuestras luchas. Nos oponemos a cualquier forma de opresión o amenaza de destrucción de nuestras luchas y estructuras, que fueron creadas desde cero a partir de nuestros procedimientos e ideas políticas.
La solidaridad internacional es una herramienta importante en la lucha, que puede contribuir estratégicamente a la resistencia de nuestras ideas colectivas y rebeldes en la sociedad, contra estos regímenes autoritarios. Por ello, social y políticamente es importante seguir conectando internacionalmente y luchando por todos los medios contra aquello que pretende oprimirnos a nosotros y a nuestras ideas.

Días de acción internacional 15.05/16.05.21

Convocamos 2 días de acciones descentralizadas, para compartir un momento colectivo más allá de las fronteras en una lucha empoderadora en las calles, recuperando la esfera pública para nuestra política desde abajo y formas de autoorganización.
Ante el inminente desalojo de Köpi Wagenplatz y Potse, realizamos una llamada internacional para los días 15 y 16 de mayo, para contraatacar e intervenir en la agenda política del Estado. Para nosotros nunca hay un momento legítimo para desalojar un espacio. Un desalojo es una herramienta táctica de ataque que se utiliza contra los grupos y comunidades marginadalizadas, el movimiento antagonista más amplio y nuestras ideas rebeldes.
Estos días no son sólo para reaccionar, sino para atacar los cimientos del sistema político y de justicia*, crear colectivamente más espacios y sacar nuestras luchas e ideas a la calle, siendo creativos con cualquier medio.

¡Unámonos en esta lucha y acabemos con cualquier forma de opresión y represión a la que nos enfrentamos en nuestra vida diaria, en esta asfixiada metrópolis y fuera de ella!

demonstration – 15.05.2021 – 8:30 pm – Gendarmenmarkt

manifestation – 16.05.2021 – from 1 pm – in front of Køpi

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Solidarität mit der Jagow15!

Wir als Interkiezionale Bündnis erklären uns zu 100% solidarisch mit dem Spandauer Hausprojekt Jagow 15. In den letzten Wochen war das Haus Ziel zweier Brandanschläge so wie von Bombendrohungen, nachdem es in den vergangenen Monaten bereits zu rechten Schmierereien gekommen war. Diese Angriffe passieren zu einer Zeit in der in Teilen des gesellschaftlichen Diskurses quasi alles links der SPD als linksextremistisch und antidemokratisch gebrandmarkt wird. Politiker die BewohnerInnen von Hausprojekten als „Gangster“ (Räumungssenator Geisel) bezeichnen oder gleich zum „Ausräuchern“ auffordern (CDU Vogel Evers), sind hier die eigentlichen Brandstifter. Von dieser Rhetorik und der allgemeinen Senatslinie gegen selbstverwaltete Strukturen angestachelt wollen offenbar auch Nazis nicht zurückbleiben. Menschenleben werden dabei ganz bewusst aufs Spiel gesetzt.

Der Fall Jagow 15 zeigt dabei, dass die Angriffe nichts zu tun haben mit dem was wir tun oder nicht tun, oder welche bürgerlichen Projektionen auf ein Haus zurückgeführt werden. Allein der Umstand, dass das Haus selbstverwaltet ist und dem Mietshäuser Syndikat zugehörig ist, genügt um in die Schussbahn zu geraten. Bereits vor einigen Jahren kam es im Rhein-Main Gebiet zu einer ähnlichen Brandserie die sich gezielt gegen selbstverwaltete linke Strukturen richtete. Vor diesem Hintergund gilt es die Beziehungen zwischen selbstverwaltete Strukturen zu stärken, eine gute Recherche zu diesen Vorfällen zu betreiben, und den antifaschistischen Selbstschutz aufzubauen!

In Berlin hat sich in den letzten Jahren ein äußerst toxisches Gebräu aus Immobilienkapital, Parteien, Polizei und Nazistrukturen gebildet, die sich bei aller Heteroginität auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner verständigen können: dem Kampf gegen alles was einer nebulösen alternativen Linken zuzurechnen ist. Als Antifaschisten und AntikapitalistInnen ist es unsere Aufgabe diese Strukturen offenzulegen und zu bekämpfen.

Ein Termin dafür ist der 15. Mai. Um 14:00 Uhr wird es am Rathaus Spandau eine Antifa Kiezdemo in Solidarität mit der Jagow 15 geben.

Um 20:30 Uhr gibt es am Gendarmenmarkt eine Demonstration für die akut bedohten Projekte Potse, Köpi und Rigaer94.

Lasst uns den 15. Mai zu einem Kampftag für selbstverwaltete Hausprojekte machen. NIEDER MIT ALLEN NAZIBANDEN UND IHREN HINTERLEUTEN!

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Andreas Geisel – Kundgebung/Manifestation on 12.05. 15:00 Willy-Brandt-Haus

Andreas Geisel – Innensenator der Verdrängungspolitik! (ENGLISH BELOW)

Kundgebung 12.05 15:00 Willy-Brandt-Haus

Andreas Geisel: Ein Mann der damit prahlt 2.260 neue Bullen eingestellt zu haben,  mit 12.000 neuen Knarren für die Bullen angibt, während er von „soviel Freiheit wie möglich, soviel Sicherheit wie notwendig“ redet. Ein Mann der politisch verantwortlich ist für die gewaltsamen Räumungen von Liebig 34, Syndikat, Meuterei, Habersaathstr, Dragoner und des Camps an der Rummelsburger Bucht. Am 19.5. soll auch die Potse geräumt werden unter seiner Federführung und er bedroht weiterhin die Rigaer 94, den Köpi Wagenplatz und viele andere Projekte.

Geisel betrachtet die Nazis bei der Berliner Polizei als Einzelfälle nicht als strukturelles Problem und ermutigt vermeintliche Minderheiten zur Polizei zu gehen umd den Polizei Apparat nicht mehr so rassistisch wirken zu lassen. An der grundsätzlich problematischen Struktur rund um den Corpsgeist der Bullen verändert er nichts. Während Neonazis und rechte Corona-Leugner_Innen immer mehr werden, liegt seine Agenda in der Kriminalisierung der Menschen, um den Görlitzer Park und der Zerschlagung linker Kultur in dieser Stadt.

Die ganze heuchlerische Fassade der Sozialdemokratie, des Rot-Rot-Grünen Senates und eigentlich gleich des gesamten neoliberalen Kapitalismus findet sich in Person in Andreas Geisel wieder.  Quoten und vermeintliche Diversität werden in einer kapitalistischen Logik Verwertet. Hier werden strukturelle Ausbeutung sowie Rückständigkeit  pinkgewaschen und mittels Aneignung der Ästhetik und Sprache der Unterdrückten als emanzipiert dargestellt werden. Werden Antifiaschist_innen, die sich jeden Tag gegen rechts engagieren kriminalisiert und geräumt.

Was bedeutet Sicherheit, wenn mitten in einer Pandemie Menschen gewaltsam ihr Zuhause verlieren und nach Afghanistan abgeschoben werden? Jeder Bulle ist einer zuviel, jede rassistische Verhaftung  eine zuviel, jede Räumung eine zuviel. Während Geisel dem Ende seiner Amtszeit entgegen sieht wollen wir dafür sorgen, daß er die Verachtung dieser Stadt spürt und ihm klarmachen, daß unsere Solidarität und gegenseitige Hilfe nicht so schnell verschwinden wie er.

Gegen die Stadt der Reichen, gegen die SPD, den Senat und das ganze politische System, gegen Staat und Kapitalismus.

Selbstorganisation statt Fremdbestimmung.

Freiräume statt  Yuppiewohnungen.

Solidarität und gegenseitige Hilfe für eine Stadt von unten.

 

 

Andreas Geisel-Interior Senator of the Displacement Policy!

Kundgebung 12.05 15:00 Willy-Brandt-Haus

Andreas Geisel: A man who boasts of creating positions for 2,260 new cops in the city, brags of arming said police force with 12,000 new pistols yet maintains he stands for „as much freedom as possible, as much security as necessary.“ A man who oversees the evictions of Liebig 34, Syndikat, Meuterei, Habersaathstr., Dragoner and Rummelsburger Bucht, on May the 19th Potse, and the increased threat to Rigaer 94, Koepi Wagenplatz and numerous other projects, yet maintains the importance of freiraume. Who criticizes fascism in the police force using the tired liberal ‚rogue‘ narrative, encourages perceived minorities to become cops and refers to a potential immigrant workforce as an untapped „treasure trove“. A man who looks away while the far right’s corona conspiracy theorists and neo-nazis gain momentum, while at the same time taking a seemingly personal interest in the demonization of the communities around Goerlitzer Park and the attempted elimination of the city’s radical counterculture.

This is the insidious hypocrisy of social democracy, of the Red Red Green Senate, and of neoliberal capitalism on the whole- embodied in one man. Where liberal quotas and diversity are weaponized, used as tools to further capital or to disguise its racist agenda, or where limited individual freedoms are used to disguise our collective oppression. Where structural exploitation and bigotry can be whitewashed, pinkwashed or brushed under the carpet while appropriating the aesthetics and language of those it oppresses.

What is really meant by security when it involves evicting people from their homes in the middle of a pandemic or threatening them with deportation? Whether he deems one cop or a city full of them to be necessary, one cop is one too many; one racist arrest one too many; one eviction one too many. Attempting to gain more rightwing votes for the SPD in the upcoming elections, as he prepares to finish his term as Innensenator lets ensure Andreas Geisel’s political legacy is of a city that despises him and the politics he represents and where solidarity and mutual-aid are ideas not destroyed so easily. Against the city of the rich, against the SPD, the Senate, the state and the capitalist system.

Self-organization over every authority.

Freiraume not yuppie flats.

Solidarity and mutual-aid for a city from below.

 

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Aufruf zum revolutionären 1. Mai in Berlin Interkiezionale Block // Call for the revolutionary 1st of May Demo in Berlin Interkiezionale Block

picture inviting people to participate in interkiezionale block on the 1st of may demo in berlin—english below—

Auch wir als Interkiezionale-Bündnis nehmen an der revolutionären 1. Mai Demo teil und stellen unseren eigenen Block. Es freut uns, dass die diesjährige Demo einen so internationalistischen Charakter hat und der Frontblock von migrantischen Bündnissen gestellt wird. Es gibt uns Hoffnung, dass wir es schaffen uns in einem revolutionären Kampf für eine befreite Gesellschaft zu verbünden, unsere eigenen Strategien und Routinen zu hinterfragen, vielleicht zu durchbrechen und gemeinsam (neue) Wege zu gehen.

Revolutionär heißt, dass wir Strukturen an ihrer Wurzel verändern, herausreißen müssen, und uns Reformen nichts bringen. Liberaler Antirassismus und Feminismus sind kontraproduktiv. „Das einzige wirksame Mittel gegen Ausbeutung und Unterdrückung ist Klassenkampf“, so schreibt Migrantifa in ihrem Aufruf. Das heißt wir müssen lernen als Kompliz*innen den Kapitalismus und seine giftigen Auswüchse anzugreifen. International erheben sich Menschen gegen Ausbeutung und Unterdrückung und historisch war und ist der 1. Mai ein Tag des Kampfes. Wir wollen uns von unseren mutigen Gefährt*innen weltweit inspirieren lassen und auch hier unsere Wut auf die bestehenden Verhältnisse auf die Straße bringen und unserer Hoffnung auf ein besseres Morgen Ausdruck verleihen.

Die Stadtpolitik ist auf Kapitalinteressen ausgerichtet und vertreibt die Menschen, die sie leben. Räume wie die Liebig34, das Syndikat und die Meuterei haben sie uns bereits genommen. Die Potse soll am 19.05. um 8 Uhr geräumt werden. Diese Stadt ist umkämpft, wir wollen zeigen, dass wir sie nicht einfach so aufgeben werden!

Am 1. Mai wollen wir solidarisch und kämpferisch durch Berlin ziehen. Für eine Stadt von unten, in der Menschen ihre eigenen Leben gestalten und ihre Kieze organisieren können. Für eine solidarische Gesellschaft, frei von Unterdrückung und Ausbeutung.

Also, alle heraus zum revolutionären 1. Mai! Rein in den Interkiezionale Block!

PS: Ihr findet uns hinter dem Klassenkampf Block.
Bringt gerne noch Seitentranspis mit!

 

***english***

 We as Interkiezionale alliance also take part in the revolutionary May 1st demo and create our own block. We are happy that this year’s demo has such an internationalist character and that the front block is provided by migrant alliances. It gives us hope that we manage to unite in a revolutionary struggle for a liberated society, to question our own strategies and routines, maybe to break through them and to go (new) ways together.

„Revolutionary“ means that we have to change structures at their root, tear them out, and that reforms bring us nothing. Liberal anti-racism and feminism are counterproductive. „The only effective means against exploitation and oppression is class struggle,“ Migrantifa writes in its appeal. That means we must learn to attack capitalism and its toxic excesses as accomplices. Internationally, people rise up against exploitation and oppression and historically, first of May was and is a day of struggle. We want to be inspired by our courageous companions worldwide and also here bring our anger against the existing conditions to the streets and express our hope for a better tomorrow.

Urban politics are geared towards capital interests and drive out the people who live them. Spaces like the Liebig34, the Syndikat and the Meuterei have already been taken from us. The Potse is scheduled to be evicted at 8 a.m. on May 19! This city is fought over, we want to show that we will not give it up just like that!

On May 1st, we want to march through Berlin solidaly but fierce. For a city from below, where people can shape their own lives and organize their neighborhoods. For a solidary society, free from oppression and exploitation.

So, everybody out for the revolutionary 1st of May! Get into the Interkiezionale Block!

PS: You will find us after the class struggle block.
Feel free to bring side transpis!

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Wir sind unregierbar!

 

Nach einem Jahr der Pandemie hat der rot-rot-grüne Senat ab Freitag eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr verhängt. Angebliches Ziel ist es, Coronainfektionen einzudämmen. Zeitgleich soll der normale Wahnsinn tagsüber einfach weitergehen. Büros, Fabriken und Gerichte bleiben nämlich offen!

Eine Woche nach der Räumung der Meuterei und knapp ein halbes Jahr nach der Räumung der Liebig34 zeigt der Senat erneut, wer mit Wahlkampfsprüchen wie “… und die Stadt gehört euch!“ gemeint war: Nämlich die Kapitalisten! Egal ob Wohnungsspekulant oder Fabrikbesitzer, der “linke” (lol) Senat versucht es denen immer Recht zu machen! Statt wegen der Pandemie Räumungen auszusetzen und Büros zu schließen, um die Menschen und ihre Gesundheit zu schützen, nimmt man ihnen Wohnungen, Räume zum Ausspannen und Spaß haben und ihre Freizeit. Unsere Stadt wird durch die Ausgangssperre und Räumungen immer mehr zu einen Ort, der nur noch der Verwahrung von menschlichen Ressourcen dient!

Stellen wir uns heute dieser Politik entgegen! Wir rufen deshalb dazu auf:

Trefft euch mit Abstand auf den Straßen, Plätzen, Brücken und in Parks! Besetzen wir die Stadt! Zeigt euch solidarisch mit allen Menschen, die die Bullen wegen der Ausgangsperre drangsalieren!

Lasst uns die Straßen gemeinsam zurückerobern, für Liebig34 am 9. April um 16.00 Uhr und am 10. April um 12:00 Uhr auf dem Dorfplatz!

Who’s streets? Our streets!

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We are ungovernable!

After one year of pandemic, the red-red-green Senate has imposed a curfew from 21.00 – 05.00 from Friday. Alleged goal is to lower the Corona infections rate. At the same time, the normal madness should just go on during the day. Offices, factories, and courts remain open!

One week after the eviction of the Meuterei and scarcely half a year after the eviction of the Liebig 34, the Senate shows again who was meant with election campaign slogans, like „… and the city belongs to you!“: Namely the capitalists! No matter whether housing speculator or factory owner, the „left“ (lol) Senate always tried to make it right for them! Instead of suspending evictions and closing offices because of the pandemic to protect the people and their health, they take away apartments, rooms to relax and have fun, and their free time. Our city is becoming more and more a place that only serves to hold human resources, because of curfews and evictions!

Let us oppose this policy today! We therefore call for:

Meet with distance in the streets, squares, bridges and parks! Let’s occupy the city!! Show solidarity with all the people the cops are targeting and harassing because of the curfew!

Let’s take the streets together again, next weekend at Dorfplatz a manifestation for Liebig34 on Friday, April 9th at 4pm and on the 10th, a demonstration at 12pm! 6 months after eviction, 6 months of „stay at home“ orders, 6 months of rage!

Who’s streets? Our streets!

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